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Hey ihr da draußen!

 Mit meinem Blog möchte ich allen, die mich kennen (oder auch nicht) Neuigkeiten über Nicki erzählen oder ich stelle neue Kapitel von meiner FF oder meinen Geschichten online, die ihr dann lesen könnt

Alter: 22
 


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Ich grüße...:
meine Freundinnen, falls sie mal vorbei schauen sollten ;-)



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Blog

Kapitel 7

Nun war der Tag der Abreise gekommen. Es war fünf Uhr morgens und alle liefen quer durch unser Häuschen. Nessie war total aufgeregt und Jacob lief ihr die ganze Zeit hinter her, um sie zu beruhigen. Ich stand vor ihrem Kleiderschrank und suchte noch die restlichen Klamotten zusammen. Unserer Tochter hatte ich versprochen ihren Koffer zu packen, da ich ja wusste, was dort für Wetter war. Ich suchte gerade ein Sommerkleid, als sich plötzlich zwei starke Arme um meine Taille schlangen. Im ersten Moment war ich überrascht, doch als mir bewusst wurde, dass es mein Mann war lehnte ich mich gegen ihn und atmete erleichtert aus. „Was ist los Bella?“, fragte mich mein Engel. „Ach eigentlich gar nichts. Ich suche nur das eine Kleid.“ „Welches Kleid?“ „Das gelbe Kleid mit der Blume“, antwortete ich. Ich schloss kurz die Augen und konzentrierte mich auf mein Schild, um das Kleid Edward in Gedanken zu zeigen. „AH!“, meinte er nur. Dann waren für einen kurzen Moment die Arme verschwunden, doch kaum wurde ich mir dessen bewusst, lag ein Arm wieder da, wo er zuvor war. Ich öffnete wieder meine Augen und sah etwas Gelbes. Nach kurzem betrachten erkannte ich, dass es das Kleid war, welches ich verzweifelt gesucht hatte. „Woher kommt das denn?“, fragte ich und bekam als Antwort: „Das hang bei uns im Schlafzimmer. Du hast es doch gebügelt, damit Nessie es mitnehmen kann.“ „Ach ja, stimmt. Danke!“, sagte ich und nahm es um es in den Koffer zu packen. Dann wollte ich ins Badezimmer gehen, um Handtücher zu holen, doch kurz vor der Tür schlangen sich erneut zwei Arme um meine Taille und zogen mich zurück. Ich wollte mich ihnen entziehen, doch sie schlangen sich fester um mich. „Edward, was soll das?“, fragte ich ein wenig genervt, denn mittlerweile war es halb sieben und in knapp ein einhalb Stunden mussten wir zum Flughafen nach Seattle fahren. „Warum so genervt, mein Engel?“, fragte er zurück. „Ach, ich weiß nicht. An solchen Tagen bin ich doch immer ein wenig sensibel“, antwortete ich. „Aber das musst du doch nicht. Wenn etwas schief gehen sollte, finden wir doch immer einen Ausweg.“ „Da hast du auch wieder Recht. Darf ich jetzt zu Ende packen?“ „Ja, aber nur wenn ich meinen Belohnungskuss bekomm!“, flüsterte er verführerisch an meinem Ohr. Dem konnte ich nicht widerstehen und so drehte ich mich um und gab ihm einen Kuss. Dann entzog ich mich seinen Armen, als er für einen kurzen Moment unaufmerksam war und lief ins Bad. Dort holte ich zwei große Handtücher und drei kleinere. Mit denen ging ich wieder zurück in Nessies Zimmer und packte ihren Koffer im Eiltempo fertig. Kurze Zeit später packten wir alles ins Auto und fuhren nach Seattle zum Flughafen. Nessie und Jake saßen auf den Rücksitzen und unterhielten sich über Esmes Insel. Nachdem ich ihnen einige Zeit zugehört hatte drifteten meine Gedanken auch mal wieder zur Insel und zu unseren Flitterwochen. Meine Hände hatte ich in meinen Schoß gelegt und schaute aus dem Fenster. Ganz in Gedanken versunken merkte ich nicht, dass mein Schild meine Gedanken frei gab. Erst als Edward seine Hand auf meine legte und sie leicht drückte kam ich wieder in die Gegenwart zurück. Ich drehte den Kopf und sah Edward an. Dieser sah mich mit einem Lächeln an. „Was ist denn?“, fragte ich. „Ach weißt du, es ist einfach schön deine Erinnerungen mit anzusehen. Außerdem finde ich es toll unsere Flitterwochen aus deiner Sicht zu sehen“, antwortete er. Ich dachte an die Nacht, in der ich das schwarze, kurze Etwas anhatte, das Alice mir eingepackt hatte. Sofort senkte ich meinen Blick und schob mein Schild bewusst wieder über meine Gedanken. „Weißt du was? Ich fände es auch toll unsere Flitterwochen mal aus deiner Sicht zu sehen.“ „Das können wir machen. Heute Abend zeig ich sie dir!“, meinte er. Ich war überrascht und fragte: Wie willst du das denn machen?“ „Lass dich überraschen!“, antwortete er nur grinsend und konzentrierte sich für die weitere Fahrt auf die Straße, obwohl ich wusste, dass er das nur machte, um meinen Fragen auszuweichen.

Am Flughafen angekommen suchten wir uns einen guten Parkplatz und nahmen die Koffer aus dem Kofferraum. Nachdem wir die Koffer abgegeben und eingecheckt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Zoll. Wir hatten noch genug Zeit, also setzten wir uns noch in die Wartehalle vorm Zoll. Kurze Zeit später liefen zwei bekannte Gesichter an uns vorbei, doch ich merkte es erst als Edward mich anstupste und auf die Beiden zeigte. Es waren Angela und Ben. Ich war überrascht die Beiden zu sehen und rief ihnen ein „Hey ihr Zwei! Was macht ihr denn hier?“ zu. Angela drehte sich mit überraschtem Gesicht um und antwortete lächelnd, als sie uns entdeckte: „Hey ihr. Wir sind auf dem Weg nach Rio. Wir wollen dort die Sonnen genießen und uns die Stadt anschauen“, erzählte sie weiter, als wir näher kamen. „Das was ihr damals erzählt habt hat uns gefallen und so kamen wir auf die Idee nach Rio zu fliegen. Aber leider haben wir es erst jetzt geschafft. Und was macht ihr hier?“ „Die zwei hier“, sagte ich und zeigte auf Nessie und Jake „Sind auf dem Weg zu Esmes Insel. Und müssen einen Zwischenstopp in Rio machen. Also derselbe Flug.“ „Wollt ihr zwei nicht schon mal vorgehen?“, fragte nun Edward an Nessie und Jake gewandt. „Klar, machen wir“, antwortete unsere Tochter begeistert und ging mit Jacob vor. „Könntet ihr uns einen Gefallen tun?“, fragte mein Mann Ben und Angela. „Klar, welchen denn?“ „Könntet ihr auf dem Flug ein Auge auf Nessie und Jacob haben?“ „Edward! Wa…“ „Bella ich erzähl es dir später!“ „Natürlich, können wir machen. Welche Plätze haben sie denn?“, fragte Ben der den vielsagenden Blick verstand. Angela und ich sahen uns nur ungläubig an. Platz 35 und 36. Und ihr?“, antwortete Nessies Vater. „Was für ein Zufall. Wir haben Platz 33 und 34. Genau neben dran, auf der anderen des Ganges.“ Dann wurde der Flug nach Rio ausgerufen. Wir verabschiedeten uns von unseren Freunden und suchten unsere Tochter. Wir fanden sie vor einer Tafel mit allen Flügen, die in der nächsten Zeit starten würden. Wir erklärten ihnen wie es jetzt weiter ging und sagten ihnen, dass sie sich an Angela und Ben halten können. Dann verabschiedeten wir uns von beiden und warteten, bis sie durch den Zoll durch waren.

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Kapitel 6 / Weihnachtskapitel

Als ich so dalag und über die Zeit nachdachte wurde mir plötzlich etwas bewusst. Ich bekam einen Schock und, bevor ich wusste, dass ich diese Bewegung machte, stand ich senkrecht vor der Couch. „Bella! Was hast du? Ist alles in Ordnung?“, fragte Edward ziemlich verwundert. „Ich bin in Ordnung. Aber mir ist gerade etwas eingefallen.“ „Was denn?“ „Na ja, wir haben doch heute den achtundzwanzigsten elften oder?“ „Äh ja.“ „Ja, und was heißt das?“ „Das heißt, dass in drei Tagen der erste Dezember ist. Ach du meine Güte! Dann ist ja in sechsundzwanzig Tagen Weihnachten.“ „Genau das ist mir eben auch bewusst geworden.“ „Wie konnten wir das nur vergessen?“ „Das frag ich mich auch. Aber egal. Wir müssen jetzt anfangen zu überlegen, was wir Nessie zu Weihnachten schenken. Hast du schon eine Idee?“, fragte ich. „Nun ja. Nessie hat die letzte Zeit immer so einen Gedanken im Hinterkopf, aber sie wollte ihn uns noch nicht sagen, weil sie angst vor unserer Reaktion hat.“ „Soso. Und du hast natürlich ihre Gedanken gelesen, obwohl ich dir schon des Öfteren gesagt habe, dass du Nessies Gedanken nicht lesen sollst, außer es gibt etwas, was wichtig ist.“ „Ähm, ja, dass stimmt, aber ich finde das ist schon wichtig.“ „Also gut. Was hat Nessie im Hinterkopf?“ „Sie möchte gerne im Nächsten Jahr mit Jacob zusammen in Urlaub fahren. Aber da sie weiß, wie wir zu Jacob stehen, will sie uns nicht fragen, weil sie denkt, dass wir ausflippen und ihr den Umgang mit ihm verbieten.“ „Na ja. Ich muss zugeben, dass ich mir so etwas schon gedacht habe. Ich kann sie auch verstehen, dass sie uns das nicht fragen wollte.“ „Ich kann sie auch verstehen. Wir verhalten uns manchmal schon ein wenig blöd, wenn es um Jacob geht, aber sie hat sich ihn rausgesucht, und da kann man nun mal nichts machen. Wie bei uns.“ , sagte Edward und gab mir einen Kuss. Nachdem er mich wieder auf seinen Schoß gezogen hatte überlegte ich, wie wir unsere Tochter ihren Wunsch erfüllen konnten. „Edward. Weißt du was? Ich habe die perfekte Idee für Nessies Weihnachtsgeschenk.“ „Ach ja? Was denn?“ „Wie wäre es, wenn wir unsere Tochter mit Jacob nach Weihnachten auf Esmes Insel schicken? Wobei wir aber zuvor noch mit Esme sprechen müssen, ob sie es okay findet, dass ein Wolf auf ihrer Insel ist.“ „Das ist eine tolle Idee, mein Engel. Ich glaube sogar, dass Esme nichts dagegen hat, denn sie hat Jacob in einer Weisen ins Herz geschlossen, so wie ich mit Seth eine Freundschaft habe. Aber wir fragen sie lieber.“ „Ok. Ich ruf sie gleich mal an.“ „Mach das. Ich warte hier.“

Ich stand auf und lief zu Telefon. Ich wählte die Nummer der Cullens und wartete einen Moment. „Hey Bella, was gibt’s?“, begrüßte mich Alice. „Hey Alice. Ich weiß, du hast in deiner Vision schon unsere Idee gesehen. Deswegen bitte ich dich, dass du weder Nessie noch Jacob unsere Idee erzählst. Ok?“ „Klar Bella. Das mach ich schon nicht. Schließlich finde ich die Idee super.“ „Danke Alice. Du bist eine tolle Schwägerin!“ „Danke. Aber ich glaube du wolltest Esme sprechen. Oder?“ „Ja. Kannst du sie mir geben?“ „Klar mach ich. Bis demnächst.“ Nach einer knappen Sekunde begrüßte mich Esme. „Hallo Bella. Was gibt es?“ „Hallo Esme. Ich bzw. Edward und ich wollten dich fragen, ob du damit einverstanden wärest, wenn wir Nessie und Jacob einen Urlaub auf deiner Insel zu Weihnachten schenken würden?“ „Klar bin ich einverstanden. Ich freu mich, wenn mal wieder jemand meine Insel besucht. Und Nessie und Jacob werden bestimmt auch viel Spaß auf der Insel haben. Da bin ich mir sicher.“ „Oh vielen, vielen Dank Esme. Du bist echt die tollste Schwiegermutter die es gibt!“ „Danke Bella. Aber du weißt ja. Ich hab alle sehr gerne. Ob es meinen Kinder sind oder nicht.“ „Ja, das weiß ich. Ach so, von Edward auch vielen Dank.“ „Kein Problem. Grüß ihn von mir. Wir sehen uns dann in zwei Tagen. Ok?“ „Klar. Bis dann.“ „Bis dann Bella.“ Dann legte ich auf und ging zu meinem Mann der schon wartend auf der Couch saß. „Und was hat sie gesagt?“ „Sie hat gesagt, ich zitiere: Klar bin ich einverstanden. Ich freu mich, wenn mal wieder jemand meine Insel besucht. Und Nessie und Jacob werden bestimmt auch viel Spaß auf der Insel haben. Da bin ich mir sicher.“ „Das ist wunderbar. Jetzt müssen wir nur noch den Flug und das Taxi organisieren und dann kann Weihnachten kommen.“ „Ja, dass müssen wir. Wie wäre es, wenn du dich darum kümmerst, während ich schon mal nach den Koffern schaue?“ „Klar, mach ich. Aber vorher muss ich noch etwas Wichtiges erledigen!“ „Was denn?“, fragte ich. „Das“, bekam ich nur zur Antwort und bevor ich auch nur reagieren konnte küsste mich Edward lang und innig.

Nachdem wir uns von einander gelöst hatten ging ich in unser Schlafzimmer und schaute nach den Koffern, die wir Nessie und Jacob ausleihen wollten. Währendessen setzte sich mein Mann an den Computer und reservierte die Tickets und das Taxi. Nach kurzer Zeit fanden wir uns im Wohnzimmer wieder und sprachen über den Urlaub der beiden. „Also“, fing ich an. „Die Koffer sind da, in gutem Zustand und bereit zum bepacken.“ „Schön. Die Tickets sowie das Taxi sind gebucht. Am neunundzwanzigsten Dezember bringen wir beide zum Flughafen und am zwölften Januar kommen sie wieder.“, berichtete mir Edward. „Das ist schön.“ Jetzt, da alles geplant war konnten wir uns wieder entspannen. Da es mittlerweile acht Uhr morgens war, ging langsam die Sonne auf und tauchte unseren Garten und unser Häuschen in rötliches Licht. Dieser Moment war so romantisch, dass ich mich enger an Edward kuschelte. Dieser war etwas anderer Meinung. So hob er mich hoch und trug mich in unsere Schlafzimmer. Dort angekommen fanden wir uns in unserem Bett wieder und wir fingen damit an, was wir normalerweise nachts machten. Da aber Nessie diesen Tag noch bei den Cullens und Jacob verbrachte, hatten wir Zeit, das nachzuholen, was wir in der vergangenen Nacht verpasst hatten.

Nun war der erste Dezember gekommen und wir fanden uns bei den Cullens wieder, um unsere Tochter wieder zu holen. Kaum hatten wir geklingelt wurde die Tür geöffnet und Nessie kam uns entgegen. „Momma, Momma. Geht’s dir wieder besser?“ „Ja mein Schatz. Mir geht es wieder gut.“ „Das ist schön. Kann ich jetzt wieder mit euch nach Hause kommen?“ „Klar, wenn du willst“, antwortete ich ihr lächelnd. „Aber zuvor würden wir gerne noch etwas mit Jacob besprechen. Lässt du uns rein?“, bat Nessies Vater. „Ähm, mit Jacob besprechen?“, fragte Nessie besorgt. „Ja. Aber keine Angst, wir reißen ihm schon nicht den Kopf ab“, antwortete Edward ihr beruhigend. „Lässt du uns jetzt bitte rein?“ „Klar.“ Als wir drin waren gingen wir ins Wohnzimmer und setzten uns auf die Couch. Keine fünf Sekunden später waren alle im Wohnzimmer versammelt. „Also. Wir würden gerne dich Jacob am vierundzwanzigsten Dezember zu uns einladen. Wir möchten gemeinsam mit dir und Nessie Weihnachten feiern. Was hältst du von der Idee?“, fragte ich Jacob. „Das ist eine tolle Idee. Ich würde sehr gerne kommen. Wenn Nessie auch damit einverstanden ist“, wandte er sich an Nessie. Diese war ganz perplex und sagte dann nur „Äh, w…was sollte ich denn dagegen haben? Natürlich bin ich damit einverstanden, dass du Weihnachten mit uns feierst.“ Nach ca. drei Stunden gingen wir mit Nessie zurück in unser Häuschen. Jacob verabschiedete sich auch und ging zu sich nach Hause. Nachmittags fuhren wir dann mit unserer Tochter nach Seattle um für sie einen Adventskalender zu kaufen. Sie suchte sich einen Adventskalender mit Tieren aus. Als wir wieder zu Hause waren war es zehn Uhr und so brachten wir Nessie ins Bett und Edward und ich verzogen uns in unser Zimmer.

Jeden Tag öffnete Renesmee ein Türchen und freute sich über das Tier, welches sie fand. So hatte sie an Weihnachten eine ganze Tiersammlung in ihrem Regal stehen.

Am Weihnachtsmorgen kam plötzlich ein Schrei aus dem Zimmer unserer Tochter. Edward und ich sahen uns kurz an, sprangen auf und rannten in ihr Zimmer, da wir dachten es wäre etwas passiert. „Nessie! Was ist passiert? Geht es dir gut?“, fragten Edward und ich geschockt. „Keine Sorge. Es geht mir gut. Zumindest jetzt noch.“ „Was heißt jetzt noch?“, fragte ihr Vater alarmiert. Doch ich sah schon wo das Problem lag und fing an zu lachen. „Bella? Was ist?“, fragte mein Ehemann verwundert. Doch ich konnte nicht antworten. Als Nessie dann auch noch anfing zu lachen, da sie wusste, dass ich ihr Problem erkannte, rief Edward „Kann mir bitte jemand erklären, was los ist? Ich versteh das nicht. Erst schreit Nessie und dann lacht ihr beide. Ich versteh echt nichts mehr!“ Also ich mich wieder einigermaßen gefasst hatte erklärte ich ihm „Na ja, weißt du. Heute ist Weihnachten, Nessie will für den Abend, der für sie etwas Besonderes ist, weil Jacob kommt, hübsch aussehen, doch als sie ihren Kleiderschrank öffnete bemerkte sie, dass sie nichts zum Anziehen hat. Verstehst du?“ „Ach so, das typische Frauen Problem. Dann glaub ich lass ich euch Frauen mal besser alleine.“ „Ist gut“, erwiderte ich und schon war Edward aus dem Zimmer. Ich schaute ihm kurz hinterher, wand mich dann aber meiner Tochter zu. „Was hältst du davon, wenn du dir schnell was anziehst und wir dann rüber zu Alice gehen? Die hat bestimmt die perfekte Lösung für unser Problem.“ „Das ist eine super Idee Momma.“ Und keine drei Minuten später war sie fertig angezogen. Ich schaute kurz bei meinem Mann vorbei und sagte ihm, dass wir zu Alice gingen. Bei den Cullens angekommen, stand Alice schon in der Tür und ließ uns eintreten. Drinnen erzählte Nessie ihr, was sie für ein Problem hatte und da Alice schon wusste, dass so was kam, hatte sie natürlich einen Ausweg. Dieser ‚Ausweg’ war ein schwarzer Rock, der kurz vor den Knien endet, und eine weiße Bluse mit dünnen, feinen blauen und silbernen Streifen. Dazu natürlich noch die passenden Schuhe und fertig war Renesmee für den Abend. Auch mir gab Alice etwas. Dieses ‚Etwas’ war ein weinrotes, mittellanges Kleid. Natürlich auch noch die passenden Schuhe dazu, sowie Schmuck. Da wir nicht auf die Uhr geschaut hatten, wunderten wir uns als es langsam anfing zu dämmern. Wir hatten tatsächlich den ganzen restlichen Morgen sowie den Mittag und den Nachmittag bei Alice verbracht, um uns für den Weihnachtsabend fertig zu machen. Wir wünschten noch allen ‚Frohe Weihnachten’ und liefen nach Hause. Dort angekommen saß Jacob zusammen mit Edward im Wohnzimmer und unterhielt sich mit ihm über typische Frauenprobleme. Beide bemerkten uns nicht reinkommen und so mussten wir uns räuspern. „Das hat aber lange gedauert“, begrüßte uns Edward. „Ich habe in der Zeit, in der ihr weg wart, schon den Baum geschmückt. Ich hoffe er gefällt euch?“ „Er ist wunderschön Dad“, meine Renesmee und begrüßte dann Jacob. „Hey, schön, dass du hier bist.“

Nachdem wir uns Loriot: ‚Weihnachten bei den Hoppenstedts’ angeschaut hatten, ging es ans Geschenke auspacken. Zu erst bekam Nessie von Jacob eine Kette mit einem selbst geschnitzten Wolf. Dann bekam Jacob von Nessie ein T-Shirt, auf dem steht ‚Ich bin der tollste Wolf der Welt’. Dann bekam Edward von mir einen Gutschein für einen Flügel für unser Häuschen. Dann bekam ich von Edward eine CD mit selbstgeschriebenen Klavierliedern. Zum Schluss bekamen Nessie und Jacob unser Geschenk. „Das ist von uns für euch. Wir hoffen euch gefällt es“, sagte ich und übergab den beiden den Umschlag, in dem die Tickets waren. Sie machten ihn auf und im ersten Moment waren beide sprachlos. Dann fing sich Renesmee als erste wieder und fragte „Aber warum? Woher wusstet ihr…?“ Ich lächelte und sah Edward an. Dieser verstand und sagte „In deinem Hinterkopf ist dieser Gedanke rumgespuckt, dass du gerne mit Jacob in Urlaub fahren willst. Aber du hast dich nicht getraut uns zu fragen, da du Angst vor unserer Reaktion hast. Aber da dieser Gedanke immer da war und danach geschrienen hat ausgesprochen zu werden, konnte ich ihn nicht länger ignorieren und so hab ich das deiner Mom erzählt und sie kam dann auf die Idee. Also was haltet ihr von unserem Geschenk?“ „Das ist das beste Geschenk auf der ganzen Welt! Vielen, vielen Dank!“, bedankte sich Nessie. Auch Jacob war wieder anwesend und bedankte sich ebenfalls. Da aber beide noch nicht wussten wo sie ihren Urlaub verbringen, fragte Nessie „Und wo fliegen wir hin?“ „Ihr fliegt auf Esmes Insel. Es ist alles mit ihr abgeklärt und sie wünscht euch viel Spaß“, antwortete ich. „Esmes Insel? Ist das die Insel, auf der ihr eure Flitterwochen verbracht habt?“, fragte Nessie uns. „Ja, das ist sie“, antworteten Edward und ich gleichzeitig.

Wir verbrachten noch den ganzen restlichen Abend zusammen und spielten einige Spiele. So gegen elf Uhr wollte Jacob dann gehen, doch Nessie schaute uns fragend an. „Jacob, wenn du willst kannst du heute bei Nessie übernachten“, sagte ich. „Äh klar gerne“, freute sich Jacob.

Wie im Flug vergingen dann auch die restlichen Weihnachtstage. Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir bei Charlie eingeladen und am zweiten feierten wir bei den Cullens. Nessie wurde reich beschenkt. Sie bekam ein paar neue Kleider, sowie einige Bücher, die sie noch nicht kannte. Doch ihr größtes Geschenk war die Reise mit Jacob auf Esmes Insel.

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Kapitel 5

Edward zog mich von den Füßen und fing mich in seinen Armen auf, dann verschloss er erneut meinen Mund mit seinem. Im Nu waren alle meine Sinne ausgeschaltet, weil ich den Kuss so genoss. Ich kam mir vor, wie ein hilfloses Baby, als sich Edward in Bewegung setzte. Der Weg kam mir endlos vor. Ich konnte mich überhaupt nicht orientieren und war kurz davor zu schreien, aber Edward wäre nicht Edward, wenn er das nicht hätte kommen sehen. Und so flüsterte er in mein Ohr: „Ganz ruhig Bella. Wir sind gleich da. Ich bin ja bei dir. Also bleib ganz ruhig es wird und kann dir nichts passieren.“ Kurz darauf blieb er stehen und setzte mich ab. Meine Füße waren etwas eingeschlafen und so lehnte ich mich an meinen Ehemann. Dieser öffnete ganz langsam meine Augenbinde und ich sah unser Wohnzimmer. Aber es sah nicht so aus wie immer, sonder viel schöner. Der Esstisch war gedeckt, Blumen standen in Vasen auf dem Couch- und Esstisch, Rosenblätter waren auf dem Boden verteilt und es duftete herrlich nach Meer. Langsam drehte ich mich um und sah meinen Mann an. „Gefällt es dir?“, fragte er. „Ja, aber was hat das zu bedeuten?“ „Vielleicht erinnerst du dich noch. Genau heute vor fünf Jahren habe ich dich zum ersten Mal gerettet.“ „Du wirst es nicht glauben, aber ich erinnere mich noch ganz genau. Und vorhin, als wir nach Hause gekommen sind habe ich es festgestellt. Da waren diese Typen…“ „Bella bitte sprich nicht weiter, sonst…“ „Sonst was?“, forderte ich. „Sonst können wir diesen Abend zu zweit sofort beenden, denn ich würde mich auf die Suche nach diesen Typen machen und sie noch umbringen.“ „Okay, okay. Ich rede nicht weiter. Also was hast du jetzt vor?“ „Lass dich doch einfach überraschen“, sagte er und lenkte mich zur Couch. Er ließ sich auf das Sofa fallen und zog mich auf seinen Schoß. Dann drückte er auf die Fernbedienung und schaltete unseren Fernseher ein. Der Vorspann der DVD, die wir in unseren Flitterwochen schauten flimmerte über den Bildschirm. „Edward was wird das?“, fragte ich verdutzt. Er drehte mit seinen Fingern meinen Kopf zu sich und schaute mir tief in die Augen. „Bella. Du musst nicht immer alles wissen und alles perfekt organisieren. Lass dich doch einfach mal überraschen und genieße es.“ „Ja, aber das mach ich doch.“ „Nein Bella. Du musst immer alles planen und lässt dich nicht auf etwas Neues ein. Lass dich doch einfach nach hinten fallen und schau wer dich auffängt.“ „Na gut“, sagte ich und tat wie mir geheißen. Ich wurde natürlich von Edward aufgefangen. Der schaute etwas verdutzt drein. „Was denn? Ich mach nur das, was du mir gesagt hast.“ „Ja, aber das war nicht wörtlich gemeint.“ „Nicht?“, fragte ich mit ein wenig Spott. „Nein. Aber wenn wir schon dabei sind. Wer hat dich aufgefangen?“ „Hm, ich weiß nicht. Da sitzt so ein süßer Kerl auf meiner Couch.“ „Sehr witzig.“ „Finde ich auch.“ Er schaute mich ernst an. „Okay. Du hast mich aufgefangen. Zufrieden?“ „Ja bin ich.“ „Und was soll mir das jetzt sagen?“ „Damit wollte ich zeigen, dass immer jemand bei dir ist um dich aufzufangen und auch auf den du dich verlassen kannst. Also gib mir doch heute Abend die Verantwortung und genieß es einfach.“ „Okay, aber eine Bedingung hab ich.“ „Also gut. Schieß los.“ „Der Abend muss was ganz besonderes werden und du musst mich immer auffangen.“ Doch anstatt einer Antwort erhielt ich nur einen Kuss, der mir nach wie vor den Verstand raubte. Nachdem ich mich wieder im Griff hatte kuschelte ich mich an meinen Engel und schaute gespannt auf den Bildschirm. Ich war überrascht, dass schon nach zwanzig Minuten der Abspann über den Fernseher lief. Ich drehte mich um und sah meinen Mann ungläubig an. Er verstand sofort, lächelte und meinte nur „Tja, wenn man halt drei viertel des Films damit verbringt zu reden, kann man nichts mehr machen.“ Gespielt gedemütigt setzte ich mich schmollend auf den Sessel. So wie ich erwartete wollte Edward mich wieder zu sich auf den Schoß holen, aber ich verschmolz mit dem Sessel sodass er keine Chance hatte. Er gab nach dem einen Versuch sofort auf, ließ mich in Ruhe und verließ den Raum. Ich blieb erstaunt sitzen und fragte mich, ob er es vielleicht als ernst empfand als er keine fünf Minuten später erneut das Zimmer betrat. Er kam zu mir und ging vor mir in die Hocke. „Bella, ich weiß, dass das alles nur gespielt ist. Dafür kenne ich dich zulange um zu wissen, wann du etwas nur spielst und wann du es wirklich ernst meinst. Ich würde jetzt gerne einen wunderschönen Abend mit dir verbringen. Aber das kann ich nicht, wenn du hier in deinem Sessel sitzen bleibst. Also werde ich dich jetzt hoch heben und du wirst dich nicht wehren. Okay?“ „Okay“, sagte ich und gab nach. Es trat ein Lächeln auf seine Lippen und er beugte sich über mich. Sofort war ich in seinen Armen und er trug mich zur Tür. Als wir an dieser angekommen waren setzte er mich ab und öffnete sie. Mein Blick ging automatisch nach draußen und ich traute meinen Augen kaum. Denn was ich da sah war eine große weiße Limousine. „W…Was wird denn das jetzt?“, fragte ich meinen Mann. „Wir machen einen kleinen Ausflug. Und da ich weiß, dass du schon immer gerne mal in so einem Auto sitzen wolltest, hab ich mir gedacht, dieser Abend passt perfekt.“ „WOW! Das ist echt fantastisch! Danke!“, bedankte ich mich und gab ihm einen Kuss. „Na komm, lass uns gehen.“ „Gerne. Aber wohin fahren wir denn?“ „Ich habe mir gedacht, wir schauen uns mal an, was das Musical ‚Tanz der Vampire’ so mit sich bringt“, sagte er mit einem Lächeln. „Na dann. Let’s go! “ Nach einer halben Stunde Fahrt waren wir endlich am Theaterhaus angekommen. Über dem Dach sah man eine große Tafel mit den Darstellern und dem Titel des Musicals, das zurzeit gespielt wurde. Edward hatte mir schon oft erzählt, dass die Menschen uns Vampire immer anders darstellten und deshalb war ich auch nicht sehr verwundert, dass der Graf mit schwarzem Umhang abgebildet war. Wobei ich aber sagen muss, ganz so anders ist es nicht, denn schließlich haben die Volturi auch schwarze Umhänge um. Während ich so dastand und mir so meine Gedanken machte merkte ich nicht, dass Edward verschwunden war. In mir stieg schon Panik auf, aber als ich ihn am Eingang stehen sah, verschwand diese sogleich. Ich ging auf ihn zu und er nahm meine Hand. Zusammen gingen wir hinein und gaben unsere Jacken an der Garderobe ab. Da wir noch etwas Zeit hatten holte ich uns jeweils einen Sekt. Als ich vor der Theke stand war ich mir der Blicke der vielen Männern bewusst. Aber eine spürte ich besonders. Ich wusste, dass Edward es nicht sehr mochte, wenn ich von so vielen Männern angestarrt wurde, aber ich machte mir diesmal einen Spaß daraus. Ich blieb extra länger an der Theke und flirtete ein wenig mit dem Angestellten. Dieser war sehr angetan und versuchte natürlich an meine Nummer zu kommen. Da ich jedoch keinen Streit mit meinem Engel haben wollte, gab ich ihm nicht meine Handynummer, sondern die von einer Bekannten. Als ich wieder zurück zu Edward kam schaute dieser mich ziemlich sauer an. „Bella. Kannst du mir bitte mal verraten was das gerade eben sollte?“ „Klar. Ich haben diesem netten Typen nur schöne Augen gemacht.“ „Du weißt ganz genau, dass ich so was nicht leiden kann. Also warum hast du das gemacht?“, fragte er mich wütend. „Ich wollte dich nur etwas auf die Palme bringen. So wie du dir manchmal Scherze erlaubst, habe ich mir jetzt einen Scherz erlaubt“, antwortete ich ihm lächelnd. „Ich glaube aber deinen Scherz hat der junge Mann dort drüben nicht so ganz verstanden“, sagte er mit einem Unterton in der Stimmer, der mich wissen lies, dass er mir verziehen hat. Ich folgte seinem Blick und sah, dass der Angestellte mich immer wieder anschaute. Ich wusste, dass wenn ich jetzt nicht zeige, dass ich vergeben bin, er mir hinterherlaufen würde. Also drehte ich mich zu Edward und gab ihm einen langen Kuss. Ich spürte den eiskalten Blick, den der Thekenjunge mir zuwarf, aber ignorierte ihn bewusst. Nachdem wir uns von einander gelöst hatten kam auch schon der Ausruf: „Sehr geehrte Damen und Herren. Bitte begeben sie sich nun auf ihre Plätze. Die Vorstellung beginnt in fünf Minuten!“

Nachdem wir uns auf unsere Plätze, in der zweiten Reihe, gesetzt hatten begann kurze Zeit später auch das Musical.

Nach ca. zwei Stunden war die Vorstellung zu Ende. Und ich muss wirklich sagen, die Lieder, die Darsteller und die Handlung waren richtig gut. Edward fand das wohl auch, denn er gab keinen einen nicht so guten Kommentar ab.

Dann fuhren wir in der Limousine wieder zurück.

Zu Hause setzten wir uns dann auf unsere Couch, kuschelten uns aneinander, wobei ich mich auf Edwards Schoß legte, und ließen unsere Gedanken schweifen.

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Kapitel 4

Zuhause angekommen ging ich erst mal duschen. „Lass dir ruhig Zeit!“ rief Edward mir noch hinterher. Erst wollte ich fragen, was er damit meinte, entschied mich aber doch dagegen. Also tat ich wie mir befohlen und blieb extra lange unter der heißen Dusche. Ich dachte über die Zeit vor meiner Wandlung nach und stellte fest, dass heute  exakt der Tag war, an dem mich Edward das erste Mal gerettet hatte. Ich konnte immer noch kaum glauben, dass das Ganze schon fünf Jahre her war. Damals dachte ich die Cullens wäre verrückt und wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich bald ein Teil davon sein werde, hätte ich gesagt der spinnt total. Das brachte mich zu einem Lächeln. Ich trat aus der Dusche und wäre vor Schreck beinah wieder zurückgetreten, denn was ich sah, war nicht das Waschbecken und den Spiegel, sondern mein brombeerfarbenes Handtuch und dahinter meinen Mann. „ Ich habe zwar gesagt du sollst dir Zeit lassen, meinte damit aber nicht du sollst fünf Stunden unter der Dusche verbringen“, sagte er mit einer Samtstimme. „Ich war doch gar keine fünf Stunden duschen“, flüsterte ich mit gesengtem Blick zurück, denn mir war es peinlich vor Edward nackt auf dem Präsentierteller zu stehen. „Stimmt, aber eine dreiviertel Stunde war es schon“, erwiderte er. Ich wollte mir aus lauter Scham mein Handtuch nehmen, doch er hielt es sich schnell genug hinter den Rücken sodass mir nichts anderes übrig blieb als mir die Arme vorne um den Körper zu schlingen und den Kopf zu senken. Keine zwei Sekunden später hob mein Engel mein Kinn mit seinem Finger an und suchte meinen Blick. Da ich ihn lange genug kannte um zu wissen, dass er solange nichts sagte, bis ich ihn anschaute erwiderte ich seinen Blick. „Bella, ich habe dich schon oft genug nackt gesehen und finde dich unglaublich hübsch. Das brauch dir also nicht peinlich zu sein“, sagte er, warf das Handtuch auf den Boden und zog mir sanft aber bestimmt die Arme von meinem Körper weg. Und ich wusste, dass er wusste, dass, wenn ich es nicht gewollt hätte und mich dagegen gewehrt hätte, er es nie geschafft hätte, denn ich war immer noch ein klein wenig stärker als er. Als er das geschafft hatte breitete sich ein sanftes ermutigendes Lächeln auf seinen Lippen aus. Mein Blick schweifte zu dem Handtuch auf dem Boden und ich überlegte, wie ich es wohl schaffen könnte schnell an mein Handtuch zu kommen. „Probier es erst gar nicht. Du weißt, dass ich schneller bin als du“, sagte Edward und ehe ich mich versah war ich in seinen Armen. „Edward, ich bin ganz nass.“ „Na und?“ „Jetzt bist du auch ganz nass.“ „Das stört mich recht wenig. Ich muss mich eh umziehen. Und außerdem geht die wunderschöne Frau in meinen Armen vor.“ So langsam erholte ich mich aus meiner Starre, in die ich kurz verfallen war und schmiegte mich eng an ihn. „Na siehst du. Geht doch. Das braucht dir doch gar nicht peinlich sein. Wir sind doch unter uns.“ „Da hast du recht.“ „Ja, und zudem habe ich dich tatsächlich schon oft genug nackt gesehen.“ „Ja, aber immer nur im Bett.“ „Dann weiten wir das ganze eben aus.“ „Wie meinst du das?“ „Das wirst du noch früh genug erfahren. Und jetzt mach dich fertig. Ich habe eine Überraschung für dich“, sagte mein Engel mit einem Lächeln. „Was denn für eine?“, fragte ich, doch er sagte nur:„Alles zu seiner Zeit.“ Dann verließ er das Badezimmer. Kurz bevor er aus der Tür war drehte er sich noch einmal um und meinte nur:„Ach ja, zieh dir was Hübsches an. Am liebsten das blaue Kleid, das ich so gerne an dir sehe, oder das bernsteinfarbene Kleid, das ich ebenfalls sehr mag.“ Damit ließ er mich allein im Bad (bei offener Tür!) zurück. Ich überlegte noch, ob ich die Tür hinter ihm zu schmeißen sollte, entschied mich aber, zum einen wegen meiner Kraft und zum anderen wegen Edwards Blick, der mich warnen sollte, dagegen. Ich entschied mich, trotz der Warnung, zu rebellieren und zog keine fünfzehn Minuten später in meinem Kleiderschrank das brombeerfarbene Kleid, das ich so gerne mochte, an. Dann ging ich Richtung Wohnzimmer und erschrak fast, als ich Edward in der Schlafzimmertür stehen sah. Ich dachte schon er würde mir wieder vorwerfen ich hätte zu lange gebraucht, war dann aber überrascht, als er mich von oben bis unten musterte. „Was?“, fragte ich und blieb mitten im Zimmer stehen. „Hatte ich nicht gesagt du sollst das blaue oder das bernsteinfarbene Kleid anziehen?“ „Ja, aber warum soll ich mir von dir vorschreiben lassen, welches Kleid, warum überhaupt ein Kleid, ich anziehen soll?“ „Darf ich mir denn nichts mehr wünschen? Egal. Hauptsache du bist fertig. Bist du doch, oder?“ „Äh ja klar“, antwortete ich etwas verdutzt. „Also gut. Darf ich dir die Augen verbinden?“ „Na gut. Aber du musst doch nicht extra fragen.“ „Doch, ich wollte es lieber, bevor du mich den ganzen Abend hasst.“ „Das würde ich nicht!“ „Hör auf zu diskutieren, Bella.“ Dann schloss er mit seinen Lippen meinen Mund, den ich schon zum Erwidern geöffnet hatte. Der Kuss dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde, dann wurde mir schwarz vor Augen. Aber nicht weil ich in Ohnmacht fiel, sondern weil mir die Augen verbunden wurden. Nun konnte ich also nur noch meinem Mann vertrauen. Aber das erwies sich schwerer als gehofft.

4.1.15 15:17, kommentieren

Kapitel 3

Diese Nacht brauchte ich nicht mehr schlafen, weil es mir schon wieder besser ging. Also wollte ich morgens meine Tochter sehen. „Edward ich will meine Tochter sehen“, verlangte ich. „Unsere Tochter“, sagte Edward und lächelte mein schiefes Lächeln. „Ja natürlich. Unsere Tochter. Also was ist?“ „Ich werde Carlisle anrufen und ihn fragen ob er dich untersuchen kann.“ „Och Edward, muss das sein?“ „Ja das muss sein!“ „Ich bin doch wieder völlig gesund!“ „Dickköpfig wie eh und je!“ Ich wollte darauf widersprechen, aber Edward sah mich so an, dass ich wusste es hatte keinen Zweck zu widersprechen. „Na gut! Ruf Carlisle an. Ich komm ja eh nicht gegen dich an!“ Darauf verschwand er kurz aus dem Zimmer und holte sein Handy. Dann wählte er die Nummer von Carlisle und fragte ihn, ob er kommen könnte.

Als Edward zurück kam sagte er „Carlisle ist noch im Krankenhaus. Er kommt erst in zwei Stunden zurück.“ „Und was machen wir solange?“ fragte ich ihn. „ Wie wäre es wenn wir solange einen Film schauen?“ „Hm, mal überlegen.“ „Na komm schon.“ „Nein.“ „Bella!?“ „Nein!“ „Na gut! Muss ich dich erst kitzeln?“ „Edward wehe!“. Dann fing er an mich durchzukitzeln. „EDWARD! Hör auf!“ „Tja Bella du wolltest es nicht anders. Außer du änderst deine Meinung.“ „Nein!“. So ging es 15 Minuten lang. Danach gab ich auf „OK, OK du hast gewonnen. Wir schauen einen Film. Aber welchen?“ „Wie wäre es mit ‚Flitterwochen auf den Bahamas’?“ „Das hört sich gut an!“ Ich schob mein Schild weg und dachte an unsere Flitterwochen auf Esmes Insel. Plötzlich wurde ich geküsst, aber ich dachte auch an seine Kitzelattacke, und schob ihn zurück. „Edward, wir wollten einen Film sehen!“ „Ach der kann doch warten.“ „Nein! Ich gehe jetzt den Film schauen!“, sagte ich und ging in unser Wohnzimmer. „Bella, warte! Du hast mich einfach abgelenkt!“, versuchte er zuschmeicheln. Aber ich blieb hart. So legte ich mich aufs Sofa und machte mich extra breit, damit Edward auf den Sessel musste. Er machte sich aber nicht die Mühe, sondern schob meine Beine beiseite, setzte sich hin und nahm mich auf seinen Schoß. Das ließ ich breitwillig mit mir machen.

Der Film gefiel mir. Bei den traurigen Szenen nahm Edward mich fester in die Arme. „Ich fang schon nicht an zu weinen.“, bemerkte ich nach ein paar Sekunden. Ich konnte es ja auch nicht mehr. „Stimmt. Aber alte Gewohnheiten lassen sich schwer ablegen.“ „Stimmt auch wieder.“

Der Film dauerte zweieinhalb Stunden, dann klingelte es an der Tür. Es war Carlisle. „Entschuldigt, dass es etwas später geworden ist, aber es kam noch ein Notfall rein.“ „Kein Problem, wir hatten in der Zeit viel Spaß.“

Kurze Zeit später stand das Ergebnis fest: Ich war gesund. Also konnte ich Renesmee sehen. Wir gingen zusammen mir Carlisle zum Haus der Cullens. Als wir ankamen sprang Nessie mir gleich in die Arme. „Momma, Momma wie geht es dir?“ „Hallo mein Schatz. Mir geht es wieder besser. Aber du musst noch zwei Tage bei Alice und Jasper bleiben.“ „Und was ist mit Jacob?“ „Bei ihm natürlich auch.“ „Danke“ „Kein Problem. Wo ist er eigentlich?“ „Suchst du etwa mich?“ Jetzt kam auch Jacob aus der Küche, wie immer. „Ja, aber jetzt habe ich dich ja gefunden. Was machst du eigentlich hier?“ „Na auf Nessie aufpassen“ „Warum?“ „Weil die Cullens jagen gehen wollen.“ „Nessie kann doch mit. Sie war seit letzter Woche nicht mehr auf Jagd.“ „Ich weiß und deshalb war ich auch gestern mit ihr jagen. Alice hat mir gestern gesagt, dass es dir schon besser geht und du Nessie heute besuchen möchtest. Und da habe ich mir gedacht ich sollte lieber mit ihr noch mal jagen gehen, bevor du mir an die Gurgel springst und sagst ich hätte meine Aufsichtspflicht verletzt.“ „Gutes Argument“, bestätigte ich. Edward fing an zu lachen. „Was ist?“ „Das wirst du gleich sehen“, sagte er. Da kam Alice die Treppe runter und rief mir zu „Bella, Bella, Bella, wie siehst du nur wieder aus?“ „Wieso?“ „Weil deine Klamotten nicht zusammen passen!“ warf sie mir vor.

Nach ca. drei Stunden, ein paar Vorträgen über Klamotten, die nicht zusammenpassen, ein paar Vorträgen über meinen Klamottengeschmack und ein paar Gesellschaftsspiele später, gingen Edward und ich wieder in unser Häuschen.

Zu Hause angekommen setzten wir uns auf die Couch. „Ich kann gar nicht glauben, dass Nessie in den letzten vier Tagen schon wieder gewachsen ist.“ „Ich auch nicht“, sagte Edward. Ich schaute ihn an. Unter seinen Augen waren wieder lila Ringe und seine Augen waren auch nicht mehr golden „Edward, ich glaube du solltest jagen gehen“, sagte ich. „Nein ich gehe nicht“ „Doch du gehst!“ „Nein!“ „Doch!“ „NEIN! Ich lass dich nicht alleine!“ „Ach so darum geht es dir. Dann komm ich halt mit.“ „Das würdest du tun?“ „Ja. Außerdem muss ich auch mal wieder jagen gehen! Und wenn ich daran denke.“ „Woran?“ Ich schob mein Schild weg und dachte daran, wie faszinierend ich es fand Edward beim jagen zuzusehen. „Du bist beim jagen aber auch faszinierend“, sagte mein Mann. Ich erinnerte mich an meine erste Jagd, als ich mit dem Puma gekämpft hatte und Edward an einem Baum gelehnt hatte, mir zuschaute und es ihm gegen den Strich ging mich mit dem Puma kämpfen zulassen. „Ja das meine ich!“, sagte Edward.

Ich fing an zulachen. „Was ist so lustig?“, fragte er. „Ach nichts.“ „Komm sag es mir!“, forderte er. „Na gut. Ich sah damals aus, als hätte der Puma mich fressen wollen, anstatt ich ihn. Mein Kleid war voller Blut. Und dann hast du mir dein weißes Hemd gegeben, obwohl ich in dem Kleid schön aussah. Was aber nicht meine Meinung war. Und auch immer noch nicht ist. Ich fand es nämlich von Alice nicht sehr nett mich gleich in ein Kleid zu stecken.“ „Ich finde du hast in dem Kleid nicht nur schön sondern wunderschön ausgesehen. Vor allem als es zerfetzt war“, sagte Edward lächelnd. „Ich finde es auch immer toll, dass du es schaffst ohne Blutflecken nach Hause zu kommen, aber ich habe immer ein paar.“ „Dahinter steckt Jahrhundert lange Übung.“ „Nur ein Jahrhundert“, verbesserte ich ihn. „Stimmt. Was hältst du davon, wenn wir jetzt erst einmal jagen gehen und wir so aus deinem Jahrhundert üben eine Woche üben machen?“ „Das hört sich gut an.“

Also gingen wir jagen. Ich schaffte es sogar mir ein paar Tricks von Edward abzuschauen und schaffte es zum ersten Mal ohne Blutflecken nach Hause zu kommen.

21.2.13 21:46, kommentieren

Kapitel 2

Plötzlich spürte ich, dass starke Arme mich fester drückten und ich wachte auf. Ich war schweißnass. „Bella, es ist alles in Ordnung, ich bin bei dir!“, flüsterte Edward. „Ich weiß“, flüsterte ich. Meine Stimme hatte sich schon wieder etwas erholt. „Edward, ich habe geträumt, dass du genug von mit hattest und weggegangen bist.“ „Ich weiß“ „Woher?“ „Du hast im Traum gesprochen. Und nein ich habe nicht genug von dir. Ich werde nie genug von dir haben! Ich habe immer nach einer Frau wie du sie bist gesucht. Und jetzt habe ich sie gefunden und werde sie auch nie wieder hergeben!“, versicherte mir Edward. Ich drehte mich auf die rechte Seite und schaute meinen Ehemann an. Er sah mich aus seinen goldenen Augen an und als er sah, dass ich ihn ansah drückte er mich sanft aber gewollt zurück aufs Bett und küsste mich sehr lange und sehr innig.

Als er aufhörte wurde ich wieder von einem Hustenanfall überfallen. „Oh Bella, es tut mir leid!“ „Edward! Lass die Selbstvorwürfe!“, sagte ich, und wurde wieder von einem Hustenanfall durch gerüttelt. „Bella, es tut mir wirklich so leid! Ich kann gar nicht glauben, das ich solange auf Jagd war.“ „Edward Cullen!“, rief ich jetzt fast. „Lass um Himmelswillen die Selbstvorwürfe! Ich hätte ja mit auf Jagd kommen können, aber ich wollte unbedingt zu Charlie. Ich hatte ihn fast zwei Wochen nicht mehr gesehen.“ „Ich weiß Bella! Aber ich hätte mit dir mitkommen können und dann wären wir am nächsten Tag jagen gegangen.“ Die Selbstvorwürfe von Edward hatte ich langsam satt, also drehte ich mich um und zog mir die Bettdecke über den Kopf. Das machte ich mittlerweile immer, wenn Edward sich Vorwürfe machte.

Plötzlich wurde mir die Decke weggezogen und ich lag wieder auf dem Rücken. Über mir lag mein Engel und schaute mich an „Bella, Bella, Bella! Wann wirst du endlich lernen, dass ich dich sehen muss?“ „Dann lass die Selbstvorwürfe!!!“, sagte ich und schaute ihn wütend an, aber das fiel mir schwer, denn er hatte wieder das schiefe Lächeln, das ich so liebte, aufgesetzt. Weil ich dem nicht wieder stehen konnte musste ich ihn küssen. Er erwiderte meine Küsse und knöpfte mir meine Bluse auf. Ich knöpfte wiederum auch sein Hemd auf. Dann begannen wir das, was wir meistens nachts machten…

Am nächsten Morgen wachte ich, weil ich die letzte Nacht wieder geschlafen hatte, um zehn Uhr auf. Ich hatte also ca. neun Stunden geschlafen. Ich dachte Edward wäre weg, aber ich hatte mich getäuscht. Er lag immer noch neben mir im Bett und las ein Buch. Ich drehte mich zu ihm und fragte „Was für ein Buch liest du?“. Er schaute mich an und fing an zu lachen. „Das fragst du noch? Du hast es doch früher auch ununterbrochen gelesen!“, warf er mir vor. Ich überlegte kurz und schaute ihn fragend an. „Na Sturmhöhe du Dummerchen!“, sagte er lachend. Ich konnte nicht anders und schaute ihn wütend an. Er lachte immer noch. Dann drehte ich mich beleidigt um und entwand mich Edwards Armen. „Bella“, versuchte sich jetzt Edward zu entschuldigen „Es tut mir leid, aber ich find es einfach nur witzig!“. Jetzt war ich erst richtig sauer. Also stieg ich auf und tat einen Schritt. Plötzlich wurde mir schwindelig und ich kippte leicht nach vorne. Wäre da nicht Edward gewesen, der so schnell reagiert hätte und mich aufgefangen hätte, wäre ich zu Boden gefallen. „Danke“, murmelte ich, entwand mich wieder seinen Armen und versuchte wieder einen Schritt zugehen. Wieder musste Edward mich auffangen, aber er sagte nichts. Ein drittes Mal versuchte ich es aber es gelang mir einfach nicht. „Bella!“, sagte Edward jetzt sauer „So wird das nichts! Lass mich dir helfen!“ „Nein lass mich in Ruhe!“, sagte ich. Noch einmal versuchte ich es, aber es wollte einfach nicht klappen. „Bella! Ich habe gesagt es tut mir leid! Du weißt gar nicht, wie es ist dich so zusehen!“, schrie Edward jetzt wütend. „Edward lass mich los!“, schrie ich ihn an. „Nein“ „EDWARD!!! LASS MICH LOS!!!“. Jetzt war ich richtig sauer. Jetzt, da ich ihn wütend anfunkelte, ließ er mich los und trat einen Schritt zurück. Dann geschah das womit keiner gerechnet hatte. Ich fiel vorne über zu Boden. „BELLA!“, rief Edward erschrocken. Ich fing an zu schluchzen und hätte weinen können, wenn ich es noch könnte. „Bella, es ist alles in Ordnung!“. Und kaum dass ich etwas sagen konnte war ich in Edwards Armen und er tröstete mich. „Edward es tut mir leid, dass ich dich angebrüllt habe. Ich möchte dich bloß nicht verlieren!“ „Bella du wirst mich nie verlieren! Das verspreche ich dir!“ „Ehrlich?“, ich senkte den Blick, ich wollte ihn jetzt nicht anschauen. Doch Edward blieb solange still bis ich ihn anschaute. „Ehrlich!“ Er sah mir tief in die Augen und ich wusste, dass das die Wahrheit war.

Nachts wurde ich um zwei Uhr wach. Mein Ehemann lag immer noch neben mir und schaute an die Decke. Ich tat so als würde ich noch schlafen. Ganz langsam schob ich mein Schild weg und dachte ‚An was denkst du?’ „An vieles. Vor allem an Nessie und Jacob.“ Ich setzte mich im Bett auf und zog Edward mit. ‚Wieso?’ „Weil Nessie irgendwann erwachsen sein wird und Jacob dann mit Sicherheit mit ihr zusammenziehen möchte.“ „Oh, verstehe“, sagte ich und dachte daran, wie es wohl sein würde, wenn Nessie und Jacob zusammen in einem Bett schlafen würden. Dabei merkte ich nicht, dass mein Schild immer noch meine Gedanken frei gab. „Bella! Also ehrlich. Wie kannst du mir das antun?“ „Ups! Entschuldige bitte“, sagte ich und senkte den Blick. Edward merkte, dass das für mich etwas unangenehm war und hob mit seinem Finger mein Kinn so an, dass ich ihn anschauen musste. Sein Blick war weich und verständnisvoll. „Bella, ich weiß es geht uns beiden gegen den Strich, aber irgendwann müssen wir unsere Tochter loslassen und ihr die Chance geben ihren eigenen Weg zugehen. Und dann wird sie auch mit Jacob zusammenziehen wollen. Dabei sollten wir ihr nicht im Weg stehen sondern sie unterstützen. Aber du weißt ja wie ich dazustehe. Mir geht es weit aus stärker gegen den Strich als dir.“ „Ja ich weiß“, sagte ich. Natürlich dachte ich mein Schild schützte wieder meine Gedanken und so dachte ich wie es für Nessie wäre Jacob zu küssen, denn schließlich hatte ich ihn auch schon geküsst. Damals als ich mit Edward und ihm gezeltet hatte und er, um mich zuwärmen, mit mir in meinem Schlafsack geschlafen hatte. Plötzlich fing Edward an zu knurren. „Edward was ist?“ „Musst du immer nur an Jacob denken?“ „Tut mir leid! Es ist nur so, dass ich mir das mit Jacob und Nessie nicht richtig vorstellen kann.“ „Bella“, knurrte Edward. „Entschuldige! Aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen“, sagte ich und dachte an Edward, wie ich ihn zum ersten Mal sah, seine Küsse als ich noch ein Mensch war, die Hochzeit, die Hochzeitsnacht, als ich ihn zum ersten Mal als Vampir gesehen habe, die ersten Küsse und die erste Nacht als Vampir. Plötzlich wurde ich wieder zurück aufs Bett gedrückt und heftig geküsst. „Bella, du bist einfach unmöglich!“ „Wieso?“ „Weil du so schnell von einem Punkt zum anderen springen kannst.“ „Da…“, weiter kam ich nicht, denn ich wurde schon wieder geküsst und ich konnte einfach nicht anders als sein Hemd aufzuknöpfen. Dann begannen wir wieder da wo wir letzte Nacht aufgehört hatten.

21.2.13 21:46, kommentieren

Kapitel 1

Es war ein Tag wie jeder andere, aber doch nicht wie jeder andere. Ich lag noch mit Edward in unserem Bett, als ich anfing zu husten. „Das hört sich aber gar nicht gut an“, meinte Edward. „Ich weiß ich fühle mich auch gar nicht so gut“. Edward lehnte sich auf seinen linken Ellenbogen und schaute mich an. „Du siehst auch ziemlich blass aus“, sagte er und befühlte meine Stirn. „Und heiß bist du zu dem auch noch. Ich glaube ich sollte Carlisle anrufen“ „Nein“, fing ich an zu protestieren, aber Edward unterbrach mich schon: „Bella, du bist krank! Dass sieht man dir an!“ Ich schob mein Schild, mit dem ich jetzt besser zu recht kam, weg. Schwerer kam es mir trotzdem vor, denn ich war wirklich krank, wollte es aber nicht zugeben. Ich fing in Gedanken an zu protestieren ‚Nein! Ich bin nicht krank! Du brauchst Carlisle nicht anzurufen.’ „Bella, es ist ja schön, dass du mit deinem Schild jetzt so zu recht kommst, dass ich deine Gedanken hören kann, aber wenn du schon nicht mehr reden kannst, dann ist es wohl besser wenn ich Carlisle anrufe, damit er dich untersucht.“ Mittlerweile hatte er sich neben mich aufs Bett gekniet und sah mir tief in die Augen. Zur Antwort hustete ich einmal kräftig und er nickte als hätte ich gestanden, dass ich krank bin.
Keine zwei Minuten später stand Carlisle schon mit seiner Arzttasche im Zimmer. Edward erklärte ihm gerade die Situation, als ich von einem weiteren Hustenanfall überrumpelt wurde. Sofort war Edward bei mir und schaute Carlisle erwartungsvoll an. „Das hört sich schwer nach einer Grippe an“, sagte der Arzt. „Aber unser Wesen kann doch nicht krank werden“, sagte Edward. „Ja das stimmt, aber es gibt eine Grippe, gegen die ist niemand Immun.“ „Welche ist das?“, fragte ich krächzend, denn jetzt wurde ich auch heißer. „Bella, Schatz es wird alles wieder gut.“ „Edward? Kann ich dich mal alleine Sprechen?“, fragte Carlisle. „Nein, ich kann Bella nicht alleine lassen.“ „Edward! Geh schon!“, krächzte ich. Also verließen Edward und Carlisle das Zimmer und waren schon nach zwei Minuten wieder da. ‚Edward was habe ich?’ dachte ich. „ Du hast eine Spezielle Art von Grippe. Sie heißt Sola Passio.“ ‚Was heißt das?’ „Das heißt wenn du über einen bestimmten Zeitraum allein gelassen wurdest entwickelt dein Körper Antikörper, die diese Person sozusagen ersetzen. In deinem Fall war ich vor einer Woche zulange auf Jagd jetzt bin ich wieder hier, habe dich geküsst und jetzt weiß dein Körper nicht, ob ich jetzt bleibe, damit er die Antikörper reduzieren kann, oder ob ich wieder gehe und er weitere Antikörper produzieren soll.“ „Und was kann man dagegen tun?“, krächzte ich jetzt an Carlisle gewandt.

„Edward darf dir in den nächsten fünf Tagen nicht von der Seite weichen. Auch wenn du schläfst, denn diese Grippe wird dich müde, sogar sehr müde machen und du darfst dich auch nicht dagegen wehren!“, warnte er noch dann verließ er unser Häuschen.

Mittlerweile war es acht Uhr geworden und Nessie kam in unser Zimmer gerannt. Sie sah jetzt mit ihren fünf Jahren schon aus wie zehn. „Momma, Momma was hast du?“, fragte sie mich, als sie mich anschaute. „Deine Mutter ist krank. Ich war letzte Woche zulange auf Jagd. Nessie, ich darf deiner Mutter in den nächsten fünf Tagen nicht von der Seite weichen. Das verstehst du doch, nicht wahr?“, erklärte ihr Edward. Zur Bestätigung legte sie ihm ihre Hand an die Wange und er nickte. Ich fand es ziemlich süß, wenn die zwei so wortlos kommunizierten. Edward riss mich aus meinen Gedanken „Bella, was hältst du davon, wenn wir Nessie über die fünf Tage zu Alice und Jasper schicken?“ „Und was ist mit Jacob?“, fragte Renesmee. „Zu ihm natürlich auch“, antwortete Edward. Dann sahen mich beide fragend an. Ich nickte nur, denn ich war so schwach und müde, dass ich weder sprechen noch denken konnte.

Kurz darauf rief Edward Alice an und sagte ihr sie solle Nessie holen und gut auf sie aufpassen. Natürlich kannte sie unsere Entscheidung schon und stand kurz nachdem Edward aufgelegt hatte schon vor unserer Tür. „Komm rein!“, rief Edward, aber das bekam ich nur noch schwach mit und keine drei Sekunden später schlief ich schon ein. Ich merkte nur noch, wie Edward sich langsam zu mir legte und seine kühlen Arme mich umfassten. Dann schlief ich tief und fest.

Ich träumte davon, dass Edward nach zwei Tagen genug hatte und mich verließ.

 

 

21.2.13 21:46, kommentieren

Vorwort

Diese Geschichte ist ausschließlich eine Fanfiction. Alle Handlungen sind frei erfunden. Alle Rechte liegen bei Stephenie Meyer!

Bella ist krank geworden (frei erfunden) und hat ihren ersten Streit mit Edward. Nessie ist fünf Jahre alt und versteht sich super mit Jacob.

So, das war das kurze Vorwort.
Ich hoffe euch gefällt meine Fanfiction und über Kommentare würde ich mich freuen.
Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim lesen =)

14.2.13 21:16, kommentieren

Allgemeines

So, da ich heute erst angefangen habe wird es bis zum Wochenende dauern, bis ich Einiges geschrieben, geändert, ... habe. Ich wünsche euch trotzdem schon mal viel Spaß auf eurer Entdeckungstour ;-)

14.2.13 16:42, kommentieren