Categories

Letztes Feedback

Meta





 

Kapitel 1

Es war ein Tag wie jeder andere, aber doch nicht wie jeder andere. Ich lag noch mit Edward in unserem Bett, als ich anfing zu husten. „Das hört sich aber gar nicht gut an“, meinte Edward. „Ich weiß ich fühle mich auch gar nicht so gut“. Edward lehnte sich auf seinen linken Ellenbogen und schaute mich an. „Du siehst auch ziemlich blass aus“, sagte er und befühlte meine Stirn. „Und heiß bist du zu dem auch noch. Ich glaube ich sollte Carlisle anrufen“ „Nein“, fing ich an zu protestieren, aber Edward unterbrach mich schon: „Bella, du bist krank! Dass sieht man dir an!“ Ich schob mein Schild, mit dem ich jetzt besser zu recht kam, weg. Schwerer kam es mir trotzdem vor, denn ich war wirklich krank, wollte es aber nicht zugeben. Ich fing in Gedanken an zu protestieren ‚Nein! Ich bin nicht krank! Du brauchst Carlisle nicht anzurufen.’ „Bella, es ist ja schön, dass du mit deinem Schild jetzt so zu recht kommst, dass ich deine Gedanken hören kann, aber wenn du schon nicht mehr reden kannst, dann ist es wohl besser wenn ich Carlisle anrufe, damit er dich untersucht.“ Mittlerweile hatte er sich neben mich aufs Bett gekniet und sah mir tief in die Augen. Zur Antwort hustete ich einmal kräftig und er nickte als hätte ich gestanden, dass ich krank bin.
Keine zwei Minuten später stand Carlisle schon mit seiner Arzttasche im Zimmer. Edward erklärte ihm gerade die Situation, als ich von einem weiteren Hustenanfall überrumpelt wurde. Sofort war Edward bei mir und schaute Carlisle erwartungsvoll an. „Das hört sich schwer nach einer Grippe an“, sagte der Arzt. „Aber unser Wesen kann doch nicht krank werden“, sagte Edward. „Ja das stimmt, aber es gibt eine Grippe, gegen die ist niemand Immun.“ „Welche ist das?“, fragte ich krächzend, denn jetzt wurde ich auch heißer. „Bella, Schatz es wird alles wieder gut.“ „Edward? Kann ich dich mal alleine Sprechen?“, fragte Carlisle. „Nein, ich kann Bella nicht alleine lassen.“ „Edward! Geh schon!“, krächzte ich. Also verließen Edward und Carlisle das Zimmer und waren schon nach zwei Minuten wieder da. ‚Edward was habe ich?’ dachte ich. „ Du hast eine Spezielle Art von Grippe. Sie heißt Sola Passio.“ ‚Was heißt das?’ „Das heißt wenn du über einen bestimmten Zeitraum allein gelassen wurdest entwickelt dein Körper Antikörper, die diese Person sozusagen ersetzen. In deinem Fall war ich vor einer Woche zulange auf Jagd jetzt bin ich wieder hier, habe dich geküsst und jetzt weiß dein Körper nicht, ob ich jetzt bleibe, damit er die Antikörper reduzieren kann, oder ob ich wieder gehe und er weitere Antikörper produzieren soll.“ „Und was kann man dagegen tun?“, krächzte ich jetzt an Carlisle gewandt.

„Edward darf dir in den nächsten fünf Tagen nicht von der Seite weichen. Auch wenn du schläfst, denn diese Grippe wird dich müde, sogar sehr müde machen und du darfst dich auch nicht dagegen wehren!“, warnte er noch dann verließ er unser Häuschen.

Mittlerweile war es acht Uhr geworden und Nessie kam in unser Zimmer gerannt. Sie sah jetzt mit ihren fünf Jahren schon aus wie zehn. „Momma, Momma was hast du?“, fragte sie mich, als sie mich anschaute. „Deine Mutter ist krank. Ich war letzte Woche zulange auf Jagd. Nessie, ich darf deiner Mutter in den nächsten fünf Tagen nicht von der Seite weichen. Das verstehst du doch, nicht wahr?“, erklärte ihr Edward. Zur Bestätigung legte sie ihm ihre Hand an die Wange und er nickte. Ich fand es ziemlich süß, wenn die zwei so wortlos kommunizierten. Edward riss mich aus meinen Gedanken „Bella, was hältst du davon, wenn wir Nessie über die fünf Tage zu Alice und Jasper schicken?“ „Und was ist mit Jacob?“, fragte Renesmee. „Zu ihm natürlich auch“, antwortete Edward. Dann sahen mich beide fragend an. Ich nickte nur, denn ich war so schwach und müde, dass ich weder sprechen noch denken konnte.

Kurz darauf rief Edward Alice an und sagte ihr sie solle Nessie holen und gut auf sie aufpassen. Natürlich kannte sie unsere Entscheidung schon und stand kurz nachdem Edward aufgelegt hatte schon vor unserer Tür. „Komm rein!“, rief Edward, aber das bekam ich nur noch schwach mit und keine drei Sekunden später schlief ich schon ein. Ich merkte nur noch, wie Edward sich langsam zu mir legte und seine kühlen Arme mich umfassten. Dann schlief ich tief und fest.

Ich träumte davon, dass Edward nach zwei Tagen genug hatte und mich verließ.

 

 

21.2.13 21:46

Letzte Einträge: Allgemeines

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen