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Kapitel 2

Plötzlich spürte ich, dass starke Arme mich fester drückten und ich wachte auf. Ich war schweißnass. „Bella, es ist alles in Ordnung, ich bin bei dir!“, flüsterte Edward. „Ich weiß“, flüsterte ich. Meine Stimme hatte sich schon wieder etwas erholt. „Edward, ich habe geträumt, dass du genug von mit hattest und weggegangen bist.“ „Ich weiß“ „Woher?“ „Du hast im Traum gesprochen. Und nein ich habe nicht genug von dir. Ich werde nie genug von dir haben! Ich habe immer nach einer Frau wie du sie bist gesucht. Und jetzt habe ich sie gefunden und werde sie auch nie wieder hergeben!“, versicherte mir Edward. Ich drehte mich auf die rechte Seite und schaute meinen Ehemann an. Er sah mich aus seinen goldenen Augen an und als er sah, dass ich ihn ansah drückte er mich sanft aber gewollt zurück aufs Bett und küsste mich sehr lange und sehr innig.

Als er aufhörte wurde ich wieder von einem Hustenanfall überfallen. „Oh Bella, es tut mir leid!“ „Edward! Lass die Selbstvorwürfe!“, sagte ich, und wurde wieder von einem Hustenanfall durch gerüttelt. „Bella, es tut mir wirklich so leid! Ich kann gar nicht glauben, das ich solange auf Jagd war.“ „Edward Cullen!“, rief ich jetzt fast. „Lass um Himmelswillen die Selbstvorwürfe! Ich hätte ja mit auf Jagd kommen können, aber ich wollte unbedingt zu Charlie. Ich hatte ihn fast zwei Wochen nicht mehr gesehen.“ „Ich weiß Bella! Aber ich hätte mit dir mitkommen können und dann wären wir am nächsten Tag jagen gegangen.“ Die Selbstvorwürfe von Edward hatte ich langsam satt, also drehte ich mich um und zog mir die Bettdecke über den Kopf. Das machte ich mittlerweile immer, wenn Edward sich Vorwürfe machte.

Plötzlich wurde mir die Decke weggezogen und ich lag wieder auf dem Rücken. Über mir lag mein Engel und schaute mich an „Bella, Bella, Bella! Wann wirst du endlich lernen, dass ich dich sehen muss?“ „Dann lass die Selbstvorwürfe!!!“, sagte ich und schaute ihn wütend an, aber das fiel mir schwer, denn er hatte wieder das schiefe Lächeln, das ich so liebte, aufgesetzt. Weil ich dem nicht wieder stehen konnte musste ich ihn küssen. Er erwiderte meine Küsse und knöpfte mir meine Bluse auf. Ich knöpfte wiederum auch sein Hemd auf. Dann begannen wir das, was wir meistens nachts machten…

Am nächsten Morgen wachte ich, weil ich die letzte Nacht wieder geschlafen hatte, um zehn Uhr auf. Ich hatte also ca. neun Stunden geschlafen. Ich dachte Edward wäre weg, aber ich hatte mich getäuscht. Er lag immer noch neben mir im Bett und las ein Buch. Ich drehte mich zu ihm und fragte „Was für ein Buch liest du?“. Er schaute mich an und fing an zu lachen. „Das fragst du noch? Du hast es doch früher auch ununterbrochen gelesen!“, warf er mir vor. Ich überlegte kurz und schaute ihn fragend an. „Na Sturmhöhe du Dummerchen!“, sagte er lachend. Ich konnte nicht anders und schaute ihn wütend an. Er lachte immer noch. Dann drehte ich mich beleidigt um und entwand mich Edwards Armen. „Bella“, versuchte sich jetzt Edward zu entschuldigen „Es tut mir leid, aber ich find es einfach nur witzig!“. Jetzt war ich erst richtig sauer. Also stieg ich auf und tat einen Schritt. Plötzlich wurde mir schwindelig und ich kippte leicht nach vorne. Wäre da nicht Edward gewesen, der so schnell reagiert hätte und mich aufgefangen hätte, wäre ich zu Boden gefallen. „Danke“, murmelte ich, entwand mich wieder seinen Armen und versuchte wieder einen Schritt zugehen. Wieder musste Edward mich auffangen, aber er sagte nichts. Ein drittes Mal versuchte ich es aber es gelang mir einfach nicht. „Bella!“, sagte Edward jetzt sauer „So wird das nichts! Lass mich dir helfen!“ „Nein lass mich in Ruhe!“, sagte ich. Noch einmal versuchte ich es, aber es wollte einfach nicht klappen. „Bella! Ich habe gesagt es tut mir leid! Du weißt gar nicht, wie es ist dich so zusehen!“, schrie Edward jetzt wütend. „Edward lass mich los!“, schrie ich ihn an. „Nein“ „EDWARD!!! LASS MICH LOS!!!“. Jetzt war ich richtig sauer. Jetzt, da ich ihn wütend anfunkelte, ließ er mich los und trat einen Schritt zurück. Dann geschah das womit keiner gerechnet hatte. Ich fiel vorne über zu Boden. „BELLA!“, rief Edward erschrocken. Ich fing an zu schluchzen und hätte weinen können, wenn ich es noch könnte. „Bella, es ist alles in Ordnung!“. Und kaum dass ich etwas sagen konnte war ich in Edwards Armen und er tröstete mich. „Edward es tut mir leid, dass ich dich angebrüllt habe. Ich möchte dich bloß nicht verlieren!“ „Bella du wirst mich nie verlieren! Das verspreche ich dir!“ „Ehrlich?“, ich senkte den Blick, ich wollte ihn jetzt nicht anschauen. Doch Edward blieb solange still bis ich ihn anschaute. „Ehrlich!“ Er sah mir tief in die Augen und ich wusste, dass das die Wahrheit war.

Nachts wurde ich um zwei Uhr wach. Mein Ehemann lag immer noch neben mir und schaute an die Decke. Ich tat so als würde ich noch schlafen. Ganz langsam schob ich mein Schild weg und dachte ‚An was denkst du?’ „An vieles. Vor allem an Nessie und Jacob.“ Ich setzte mich im Bett auf und zog Edward mit. ‚Wieso?’ „Weil Nessie irgendwann erwachsen sein wird und Jacob dann mit Sicherheit mit ihr zusammenziehen möchte.“ „Oh, verstehe“, sagte ich und dachte daran, wie es wohl sein würde, wenn Nessie und Jacob zusammen in einem Bett schlafen würden. Dabei merkte ich nicht, dass mein Schild immer noch meine Gedanken frei gab. „Bella! Also ehrlich. Wie kannst du mir das antun?“ „Ups! Entschuldige bitte“, sagte ich und senkte den Blick. Edward merkte, dass das für mich etwas unangenehm war und hob mit seinem Finger mein Kinn so an, dass ich ihn anschauen musste. Sein Blick war weich und verständnisvoll. „Bella, ich weiß es geht uns beiden gegen den Strich, aber irgendwann müssen wir unsere Tochter loslassen und ihr die Chance geben ihren eigenen Weg zugehen. Und dann wird sie auch mit Jacob zusammenziehen wollen. Dabei sollten wir ihr nicht im Weg stehen sondern sie unterstützen. Aber du weißt ja wie ich dazustehe. Mir geht es weit aus stärker gegen den Strich als dir.“ „Ja ich weiß“, sagte ich. Natürlich dachte ich mein Schild schützte wieder meine Gedanken und so dachte ich wie es für Nessie wäre Jacob zu küssen, denn schließlich hatte ich ihn auch schon geküsst. Damals als ich mit Edward und ihm gezeltet hatte und er, um mich zuwärmen, mit mir in meinem Schlafsack geschlafen hatte. Plötzlich fing Edward an zu knurren. „Edward was ist?“ „Musst du immer nur an Jacob denken?“ „Tut mir leid! Es ist nur so, dass ich mir das mit Jacob und Nessie nicht richtig vorstellen kann.“ „Bella“, knurrte Edward. „Entschuldige! Aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen“, sagte ich und dachte an Edward, wie ich ihn zum ersten Mal sah, seine Küsse als ich noch ein Mensch war, die Hochzeit, die Hochzeitsnacht, als ich ihn zum ersten Mal als Vampir gesehen habe, die ersten Küsse und die erste Nacht als Vampir. Plötzlich wurde ich wieder zurück aufs Bett gedrückt und heftig geküsst. „Bella, du bist einfach unmöglich!“ „Wieso?“ „Weil du so schnell von einem Punkt zum anderen springen kannst.“ „Da…“, weiter kam ich nicht, denn ich wurde schon wieder geküsst und ich konnte einfach nicht anders als sein Hemd aufzuknöpfen. Dann begannen wir wieder da wo wir letzte Nacht aufgehört hatten.

21.2.13 21:46

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