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Kapitel 3

Diese Nacht brauchte ich nicht mehr schlafen, weil es mir schon wieder besser ging. Also wollte ich morgens meine Tochter sehen. „Edward ich will meine Tochter sehen“, verlangte ich. „Unsere Tochter“, sagte Edward und lächelte mein schiefes Lächeln. „Ja natürlich. Unsere Tochter. Also was ist?“ „Ich werde Carlisle anrufen und ihn fragen ob er dich untersuchen kann.“ „Och Edward, muss das sein?“ „Ja das muss sein!“ „Ich bin doch wieder völlig gesund!“ „Dickköpfig wie eh und je!“ Ich wollte darauf widersprechen, aber Edward sah mich so an, dass ich wusste es hatte keinen Zweck zu widersprechen. „Na gut! Ruf Carlisle an. Ich komm ja eh nicht gegen dich an!“ Darauf verschwand er kurz aus dem Zimmer und holte sein Handy. Dann wählte er die Nummer von Carlisle und fragte ihn, ob er kommen könnte.

Als Edward zurück kam sagte er „Carlisle ist noch im Krankenhaus. Er kommt erst in zwei Stunden zurück.“ „Und was machen wir solange?“ fragte ich ihn. „ Wie wäre es wenn wir solange einen Film schauen?“ „Hm, mal überlegen.“ „Na komm schon.“ „Nein.“ „Bella!?“ „Nein!“ „Na gut! Muss ich dich erst kitzeln?“ „Edward wehe!“. Dann fing er an mich durchzukitzeln. „EDWARD! Hör auf!“ „Tja Bella du wolltest es nicht anders. Außer du änderst deine Meinung.“ „Nein!“. So ging es 15 Minuten lang. Danach gab ich auf „OK, OK du hast gewonnen. Wir schauen einen Film. Aber welchen?“ „Wie wäre es mit ‚Flitterwochen auf den Bahamas’?“ „Das hört sich gut an!“ Ich schob mein Schild weg und dachte an unsere Flitterwochen auf Esmes Insel. Plötzlich wurde ich geküsst, aber ich dachte auch an seine Kitzelattacke, und schob ihn zurück. „Edward, wir wollten einen Film sehen!“ „Ach der kann doch warten.“ „Nein! Ich gehe jetzt den Film schauen!“, sagte ich und ging in unser Wohnzimmer. „Bella, warte! Du hast mich einfach abgelenkt!“, versuchte er zuschmeicheln. Aber ich blieb hart. So legte ich mich aufs Sofa und machte mich extra breit, damit Edward auf den Sessel musste. Er machte sich aber nicht die Mühe, sondern schob meine Beine beiseite, setzte sich hin und nahm mich auf seinen Schoß. Das ließ ich breitwillig mit mir machen.

Der Film gefiel mir. Bei den traurigen Szenen nahm Edward mich fester in die Arme. „Ich fang schon nicht an zu weinen.“, bemerkte ich nach ein paar Sekunden. Ich konnte es ja auch nicht mehr. „Stimmt. Aber alte Gewohnheiten lassen sich schwer ablegen.“ „Stimmt auch wieder.“

Der Film dauerte zweieinhalb Stunden, dann klingelte es an der Tür. Es war Carlisle. „Entschuldigt, dass es etwas später geworden ist, aber es kam noch ein Notfall rein.“ „Kein Problem, wir hatten in der Zeit viel Spaß.“

Kurze Zeit später stand das Ergebnis fest: Ich war gesund. Also konnte ich Renesmee sehen. Wir gingen zusammen mir Carlisle zum Haus der Cullens. Als wir ankamen sprang Nessie mir gleich in die Arme. „Momma, Momma wie geht es dir?“ „Hallo mein Schatz. Mir geht es wieder besser. Aber du musst noch zwei Tage bei Alice und Jasper bleiben.“ „Und was ist mit Jacob?“ „Bei ihm natürlich auch.“ „Danke“ „Kein Problem. Wo ist er eigentlich?“ „Suchst du etwa mich?“ Jetzt kam auch Jacob aus der Küche, wie immer. „Ja, aber jetzt habe ich dich ja gefunden. Was machst du eigentlich hier?“ „Na auf Nessie aufpassen“ „Warum?“ „Weil die Cullens jagen gehen wollen.“ „Nessie kann doch mit. Sie war seit letzter Woche nicht mehr auf Jagd.“ „Ich weiß und deshalb war ich auch gestern mit ihr jagen. Alice hat mir gestern gesagt, dass es dir schon besser geht und du Nessie heute besuchen möchtest. Und da habe ich mir gedacht ich sollte lieber mit ihr noch mal jagen gehen, bevor du mir an die Gurgel springst und sagst ich hätte meine Aufsichtspflicht verletzt.“ „Gutes Argument“, bestätigte ich. Edward fing an zu lachen. „Was ist?“ „Das wirst du gleich sehen“, sagte er. Da kam Alice die Treppe runter und rief mir zu „Bella, Bella, Bella, wie siehst du nur wieder aus?“ „Wieso?“ „Weil deine Klamotten nicht zusammen passen!“ warf sie mir vor.

Nach ca. drei Stunden, ein paar Vorträgen über Klamotten, die nicht zusammenpassen, ein paar Vorträgen über meinen Klamottengeschmack und ein paar Gesellschaftsspiele später, gingen Edward und ich wieder in unser Häuschen.

Zu Hause angekommen setzten wir uns auf die Couch. „Ich kann gar nicht glauben, dass Nessie in den letzten vier Tagen schon wieder gewachsen ist.“ „Ich auch nicht“, sagte Edward. Ich schaute ihn an. Unter seinen Augen waren wieder lila Ringe und seine Augen waren auch nicht mehr golden „Edward, ich glaube du solltest jagen gehen“, sagte ich. „Nein ich gehe nicht“ „Doch du gehst!“ „Nein!“ „Doch!“ „NEIN! Ich lass dich nicht alleine!“ „Ach so darum geht es dir. Dann komm ich halt mit.“ „Das würdest du tun?“ „Ja. Außerdem muss ich auch mal wieder jagen gehen! Und wenn ich daran denke.“ „Woran?“ Ich schob mein Schild weg und dachte daran, wie faszinierend ich es fand Edward beim jagen zuzusehen. „Du bist beim jagen aber auch faszinierend“, sagte mein Mann. Ich erinnerte mich an meine erste Jagd, als ich mit dem Puma gekämpft hatte und Edward an einem Baum gelehnt hatte, mir zuschaute und es ihm gegen den Strich ging mich mit dem Puma kämpfen zulassen. „Ja das meine ich!“, sagte Edward.

Ich fing an zulachen. „Was ist so lustig?“, fragte er. „Ach nichts.“ „Komm sag es mir!“, forderte er. „Na gut. Ich sah damals aus, als hätte der Puma mich fressen wollen, anstatt ich ihn. Mein Kleid war voller Blut. Und dann hast du mir dein weißes Hemd gegeben, obwohl ich in dem Kleid schön aussah. Was aber nicht meine Meinung war. Und auch immer noch nicht ist. Ich fand es nämlich von Alice nicht sehr nett mich gleich in ein Kleid zu stecken.“ „Ich finde du hast in dem Kleid nicht nur schön sondern wunderschön ausgesehen. Vor allem als es zerfetzt war“, sagte Edward lächelnd. „Ich finde es auch immer toll, dass du es schaffst ohne Blutflecken nach Hause zu kommen, aber ich habe immer ein paar.“ „Dahinter steckt Jahrhundert lange Übung.“ „Nur ein Jahrhundert“, verbesserte ich ihn. „Stimmt. Was hältst du davon, wenn wir jetzt erst einmal jagen gehen und wir so aus deinem Jahrhundert üben eine Woche üben machen?“ „Das hört sich gut an.“

Also gingen wir jagen. Ich schaffte es sogar mir ein paar Tricks von Edward abzuschauen und schaffte es zum ersten Mal ohne Blutflecken nach Hause zu kommen.

21.2.13 21:46

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