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Kapitel 6 / Weihnachtskapitel

Als ich so dalag und über die Zeit nachdachte wurde mir plötzlich etwas bewusst. Ich bekam einen Schock und, bevor ich wusste, dass ich diese Bewegung machte, stand ich senkrecht vor der Couch. „Bella! Was hast du? Ist alles in Ordnung?“, fragte Edward ziemlich verwundert. „Ich bin in Ordnung. Aber mir ist gerade etwas eingefallen.“ „Was denn?“ „Na ja, wir haben doch heute den achtundzwanzigsten elften oder?“ „Äh ja.“ „Ja, und was heißt das?“ „Das heißt, dass in drei Tagen der erste Dezember ist. Ach du meine Güte! Dann ist ja in sechsundzwanzig Tagen Weihnachten.“ „Genau das ist mir eben auch bewusst geworden.“ „Wie konnten wir das nur vergessen?“ „Das frag ich mich auch. Aber egal. Wir müssen jetzt anfangen zu überlegen, was wir Nessie zu Weihnachten schenken. Hast du schon eine Idee?“, fragte ich. „Nun ja. Nessie hat die letzte Zeit immer so einen Gedanken im Hinterkopf, aber sie wollte ihn uns noch nicht sagen, weil sie angst vor unserer Reaktion hat.“ „Soso. Und du hast natürlich ihre Gedanken gelesen, obwohl ich dir schon des Öfteren gesagt habe, dass du Nessies Gedanken nicht lesen sollst, außer es gibt etwas, was wichtig ist.“ „Ähm, ja, dass stimmt, aber ich finde das ist schon wichtig.“ „Also gut. Was hat Nessie im Hinterkopf?“ „Sie möchte gerne im Nächsten Jahr mit Jacob zusammen in Urlaub fahren. Aber da sie weiß, wie wir zu Jacob stehen, will sie uns nicht fragen, weil sie denkt, dass wir ausflippen und ihr den Umgang mit ihm verbieten.“ „Na ja. Ich muss zugeben, dass ich mir so etwas schon gedacht habe. Ich kann sie auch verstehen, dass sie uns das nicht fragen wollte.“ „Ich kann sie auch verstehen. Wir verhalten uns manchmal schon ein wenig blöd, wenn es um Jacob geht, aber sie hat sich ihn rausgesucht, und da kann man nun mal nichts machen. Wie bei uns.“ , sagte Edward und gab mir einen Kuss. Nachdem er mich wieder auf seinen Schoß gezogen hatte überlegte ich, wie wir unsere Tochter ihren Wunsch erfüllen konnten. „Edward. Weißt du was? Ich habe die perfekte Idee für Nessies Weihnachtsgeschenk.“ „Ach ja? Was denn?“ „Wie wäre es, wenn wir unsere Tochter mit Jacob nach Weihnachten auf Esmes Insel schicken? Wobei wir aber zuvor noch mit Esme sprechen müssen, ob sie es okay findet, dass ein Wolf auf ihrer Insel ist.“ „Das ist eine tolle Idee, mein Engel. Ich glaube sogar, dass Esme nichts dagegen hat, denn sie hat Jacob in einer Weisen ins Herz geschlossen, so wie ich mit Seth eine Freundschaft habe. Aber wir fragen sie lieber.“ „Ok. Ich ruf sie gleich mal an.“ „Mach das. Ich warte hier.“

Ich stand auf und lief zu Telefon. Ich wählte die Nummer der Cullens und wartete einen Moment. „Hey Bella, was gibt’s?“, begrüßte mich Alice. „Hey Alice. Ich weiß, du hast in deiner Vision schon unsere Idee gesehen. Deswegen bitte ich dich, dass du weder Nessie noch Jacob unsere Idee erzählst. Ok?“ „Klar Bella. Das mach ich schon nicht. Schließlich finde ich die Idee super.“ „Danke Alice. Du bist eine tolle Schwägerin!“ „Danke. Aber ich glaube du wolltest Esme sprechen. Oder?“ „Ja. Kannst du sie mir geben?“ „Klar mach ich. Bis demnächst.“ Nach einer knappen Sekunde begrüßte mich Esme. „Hallo Bella. Was gibt es?“ „Hallo Esme. Ich bzw. Edward und ich wollten dich fragen, ob du damit einverstanden wärest, wenn wir Nessie und Jacob einen Urlaub auf deiner Insel zu Weihnachten schenken würden?“ „Klar bin ich einverstanden. Ich freu mich, wenn mal wieder jemand meine Insel besucht. Und Nessie und Jacob werden bestimmt auch viel Spaß auf der Insel haben. Da bin ich mir sicher.“ „Oh vielen, vielen Dank Esme. Du bist echt die tollste Schwiegermutter die es gibt!“ „Danke Bella. Aber du weißt ja. Ich hab alle sehr gerne. Ob es meinen Kinder sind oder nicht.“ „Ja, das weiß ich. Ach so, von Edward auch vielen Dank.“ „Kein Problem. Grüß ihn von mir. Wir sehen uns dann in zwei Tagen. Ok?“ „Klar. Bis dann.“ „Bis dann Bella.“ Dann legte ich auf und ging zu meinem Mann der schon wartend auf der Couch saß. „Und was hat sie gesagt?“ „Sie hat gesagt, ich zitiere: Klar bin ich einverstanden. Ich freu mich, wenn mal wieder jemand meine Insel besucht. Und Nessie und Jacob werden bestimmt auch viel Spaß auf der Insel haben. Da bin ich mir sicher.“ „Das ist wunderbar. Jetzt müssen wir nur noch den Flug und das Taxi organisieren und dann kann Weihnachten kommen.“ „Ja, dass müssen wir. Wie wäre es, wenn du dich darum kümmerst, während ich schon mal nach den Koffern schaue?“ „Klar, mach ich. Aber vorher muss ich noch etwas Wichtiges erledigen!“ „Was denn?“, fragte ich. „Das“, bekam ich nur zur Antwort und bevor ich auch nur reagieren konnte küsste mich Edward lang und innig.

Nachdem wir uns von einander gelöst hatten ging ich in unser Schlafzimmer und schaute nach den Koffern, die wir Nessie und Jacob ausleihen wollten. Währendessen setzte sich mein Mann an den Computer und reservierte die Tickets und das Taxi. Nach kurzer Zeit fanden wir uns im Wohnzimmer wieder und sprachen über den Urlaub der beiden. „Also“, fing ich an. „Die Koffer sind da, in gutem Zustand und bereit zum bepacken.“ „Schön. Die Tickets sowie das Taxi sind gebucht. Am neunundzwanzigsten Dezember bringen wir beide zum Flughafen und am zwölften Januar kommen sie wieder.“, berichtete mir Edward. „Das ist schön.“ Jetzt, da alles geplant war konnten wir uns wieder entspannen. Da es mittlerweile acht Uhr morgens war, ging langsam die Sonne auf und tauchte unseren Garten und unser Häuschen in rötliches Licht. Dieser Moment war so romantisch, dass ich mich enger an Edward kuschelte. Dieser war etwas anderer Meinung. So hob er mich hoch und trug mich in unsere Schlafzimmer. Dort angekommen fanden wir uns in unserem Bett wieder und wir fingen damit an, was wir normalerweise nachts machten. Da aber Nessie diesen Tag noch bei den Cullens und Jacob verbrachte, hatten wir Zeit, das nachzuholen, was wir in der vergangenen Nacht verpasst hatten.

Nun war der erste Dezember gekommen und wir fanden uns bei den Cullens wieder, um unsere Tochter wieder zu holen. Kaum hatten wir geklingelt wurde die Tür geöffnet und Nessie kam uns entgegen. „Momma, Momma. Geht’s dir wieder besser?“ „Ja mein Schatz. Mir geht es wieder gut.“ „Das ist schön. Kann ich jetzt wieder mit euch nach Hause kommen?“ „Klar, wenn du willst“, antwortete ich ihr lächelnd. „Aber zuvor würden wir gerne noch etwas mit Jacob besprechen. Lässt du uns rein?“, bat Nessies Vater. „Ähm, mit Jacob besprechen?“, fragte Nessie besorgt. „Ja. Aber keine Angst, wir reißen ihm schon nicht den Kopf ab“, antwortete Edward ihr beruhigend. „Lässt du uns jetzt bitte rein?“ „Klar.“ Als wir drin waren gingen wir ins Wohnzimmer und setzten uns auf die Couch. Keine fünf Sekunden später waren alle im Wohnzimmer versammelt. „Also. Wir würden gerne dich Jacob am vierundzwanzigsten Dezember zu uns einladen. Wir möchten gemeinsam mit dir und Nessie Weihnachten feiern. Was hältst du von der Idee?“, fragte ich Jacob. „Das ist eine tolle Idee. Ich würde sehr gerne kommen. Wenn Nessie auch damit einverstanden ist“, wandte er sich an Nessie. Diese war ganz perplex und sagte dann nur „Äh, w…was sollte ich denn dagegen haben? Natürlich bin ich damit einverstanden, dass du Weihnachten mit uns feierst.“ Nach ca. drei Stunden gingen wir mit Nessie zurück in unser Häuschen. Jacob verabschiedete sich auch und ging zu sich nach Hause. Nachmittags fuhren wir dann mit unserer Tochter nach Seattle um für sie einen Adventskalender zu kaufen. Sie suchte sich einen Adventskalender mit Tieren aus. Als wir wieder zu Hause waren war es zehn Uhr und so brachten wir Nessie ins Bett und Edward und ich verzogen uns in unser Zimmer.

Jeden Tag öffnete Renesmee ein Türchen und freute sich über das Tier, welches sie fand. So hatte sie an Weihnachten eine ganze Tiersammlung in ihrem Regal stehen.

Am Weihnachtsmorgen kam plötzlich ein Schrei aus dem Zimmer unserer Tochter. Edward und ich sahen uns kurz an, sprangen auf und rannten in ihr Zimmer, da wir dachten es wäre etwas passiert. „Nessie! Was ist passiert? Geht es dir gut?“, fragten Edward und ich geschockt. „Keine Sorge. Es geht mir gut. Zumindest jetzt noch.“ „Was heißt jetzt noch?“, fragte ihr Vater alarmiert. Doch ich sah schon wo das Problem lag und fing an zu lachen. „Bella? Was ist?“, fragte mein Ehemann verwundert. Doch ich konnte nicht antworten. Als Nessie dann auch noch anfing zu lachen, da sie wusste, dass ich ihr Problem erkannte, rief Edward „Kann mir bitte jemand erklären, was los ist? Ich versteh das nicht. Erst schreit Nessie und dann lacht ihr beide. Ich versteh echt nichts mehr!“ Also ich mich wieder einigermaßen gefasst hatte erklärte ich ihm „Na ja, weißt du. Heute ist Weihnachten, Nessie will für den Abend, der für sie etwas Besonderes ist, weil Jacob kommt, hübsch aussehen, doch als sie ihren Kleiderschrank öffnete bemerkte sie, dass sie nichts zum Anziehen hat. Verstehst du?“ „Ach so, das typische Frauen Problem. Dann glaub ich lass ich euch Frauen mal besser alleine.“ „Ist gut“, erwiderte ich und schon war Edward aus dem Zimmer. Ich schaute ihm kurz hinterher, wand mich dann aber meiner Tochter zu. „Was hältst du davon, wenn du dir schnell was anziehst und wir dann rüber zu Alice gehen? Die hat bestimmt die perfekte Lösung für unser Problem.“ „Das ist eine super Idee Momma.“ Und keine drei Minuten später war sie fertig angezogen. Ich schaute kurz bei meinem Mann vorbei und sagte ihm, dass wir zu Alice gingen. Bei den Cullens angekommen, stand Alice schon in der Tür und ließ uns eintreten. Drinnen erzählte Nessie ihr, was sie für ein Problem hatte und da Alice schon wusste, dass so was kam, hatte sie natürlich einen Ausweg. Dieser ‚Ausweg’ war ein schwarzer Rock, der kurz vor den Knien endet, und eine weiße Bluse mit dünnen, feinen blauen und silbernen Streifen. Dazu natürlich noch die passenden Schuhe und fertig war Renesmee für den Abend. Auch mir gab Alice etwas. Dieses ‚Etwas’ war ein weinrotes, mittellanges Kleid. Natürlich auch noch die passenden Schuhe dazu, sowie Schmuck. Da wir nicht auf die Uhr geschaut hatten, wunderten wir uns als es langsam anfing zu dämmern. Wir hatten tatsächlich den ganzen restlichen Morgen sowie den Mittag und den Nachmittag bei Alice verbracht, um uns für den Weihnachtsabend fertig zu machen. Wir wünschten noch allen ‚Frohe Weihnachten’ und liefen nach Hause. Dort angekommen saß Jacob zusammen mit Edward im Wohnzimmer und unterhielt sich mit ihm über typische Frauenprobleme. Beide bemerkten uns nicht reinkommen und so mussten wir uns räuspern. „Das hat aber lange gedauert“, begrüßte uns Edward. „Ich habe in der Zeit, in der ihr weg wart, schon den Baum geschmückt. Ich hoffe er gefällt euch?“ „Er ist wunderschön Dad“, meine Renesmee und begrüßte dann Jacob. „Hey, schön, dass du hier bist.“

Nachdem wir uns Loriot: ‚Weihnachten bei den Hoppenstedts’ angeschaut hatten, ging es ans Geschenke auspacken. Zu erst bekam Nessie von Jacob eine Kette mit einem selbst geschnitzten Wolf. Dann bekam Jacob von Nessie ein T-Shirt, auf dem steht ‚Ich bin der tollste Wolf der Welt’. Dann bekam Edward von mir einen Gutschein für einen Flügel für unser Häuschen. Dann bekam ich von Edward eine CD mit selbstgeschriebenen Klavierliedern. Zum Schluss bekamen Nessie und Jacob unser Geschenk. „Das ist von uns für euch. Wir hoffen euch gefällt es“, sagte ich und übergab den beiden den Umschlag, in dem die Tickets waren. Sie machten ihn auf und im ersten Moment waren beide sprachlos. Dann fing sich Renesmee als erste wieder und fragte „Aber warum? Woher wusstet ihr…?“ Ich lächelte und sah Edward an. Dieser verstand und sagte „In deinem Hinterkopf ist dieser Gedanke rumgespuckt, dass du gerne mit Jacob in Urlaub fahren willst. Aber du hast dich nicht getraut uns zu fragen, da du Angst vor unserer Reaktion hast. Aber da dieser Gedanke immer da war und danach geschrienen hat ausgesprochen zu werden, konnte ich ihn nicht länger ignorieren und so hab ich das deiner Mom erzählt und sie kam dann auf die Idee. Also was haltet ihr von unserem Geschenk?“ „Das ist das beste Geschenk auf der ganzen Welt! Vielen, vielen Dank!“, bedankte sich Nessie. Auch Jacob war wieder anwesend und bedankte sich ebenfalls. Da aber beide noch nicht wussten wo sie ihren Urlaub verbringen, fragte Nessie „Und wo fliegen wir hin?“ „Ihr fliegt auf Esmes Insel. Es ist alles mit ihr abgeklärt und sie wünscht euch viel Spaß“, antwortete ich. „Esmes Insel? Ist das die Insel, auf der ihr eure Flitterwochen verbracht habt?“, fragte Nessie uns. „Ja, das ist sie“, antworteten Edward und ich gleichzeitig.

Wir verbrachten noch den ganzen restlichen Abend zusammen und spielten einige Spiele. So gegen elf Uhr wollte Jacob dann gehen, doch Nessie schaute uns fragend an. „Jacob, wenn du willst kannst du heute bei Nessie übernachten“, sagte ich. „Äh klar gerne“, freute sich Jacob.

Wie im Flug vergingen dann auch die restlichen Weihnachtstage. Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir bei Charlie eingeladen und am zweiten feierten wir bei den Cullens. Nessie wurde reich beschenkt. Sie bekam ein paar neue Kleider, sowie einige Bücher, die sie noch nicht kannte. Doch ihr größtes Geschenk war die Reise mit Jacob auf Esmes Insel.

4.1.15 15:17

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