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Kapitel 7

Nun war der Tag der Abreise gekommen. Es war fünf Uhr morgens und alle liefen quer durch unser Häuschen. Nessie war total aufgeregt und Jacob lief ihr die ganze Zeit hinter her, um sie zu beruhigen. Ich stand vor ihrem Kleiderschrank und suchte noch die restlichen Klamotten zusammen. Unserer Tochter hatte ich versprochen ihren Koffer zu packen, da ich ja wusste, was dort für Wetter war. Ich suchte gerade ein Sommerkleid, als sich plötzlich zwei starke Arme um meine Taille schlangen. Im ersten Moment war ich überrascht, doch als mir bewusst wurde, dass es mein Mann war lehnte ich mich gegen ihn und atmete erleichtert aus. „Was ist los Bella?“, fragte mich mein Engel. „Ach eigentlich gar nichts. Ich suche nur das eine Kleid.“ „Welches Kleid?“ „Das gelbe Kleid mit der Blume“, antwortete ich. Ich schloss kurz die Augen und konzentrierte mich auf mein Schild, um das Kleid Edward in Gedanken zu zeigen. „AH!“, meinte er nur. Dann waren für einen kurzen Moment die Arme verschwunden, doch kaum wurde ich mir dessen bewusst, lag ein Arm wieder da, wo er zuvor war. Ich öffnete wieder meine Augen und sah etwas Gelbes. Nach kurzem betrachten erkannte ich, dass es das Kleid war, welches ich verzweifelt gesucht hatte. „Woher kommt das denn?“, fragte ich und bekam als Antwort: „Das hang bei uns im Schlafzimmer. Du hast es doch gebügelt, damit Nessie es mitnehmen kann.“ „Ach ja, stimmt. Danke!“, sagte ich und nahm es um es in den Koffer zu packen. Dann wollte ich ins Badezimmer gehen, um Handtücher zu holen, doch kurz vor der Tür schlangen sich erneut zwei Arme um meine Taille und zogen mich zurück. Ich wollte mich ihnen entziehen, doch sie schlangen sich fester um mich. „Edward, was soll das?“, fragte ich ein wenig genervt, denn mittlerweile war es halb sieben und in knapp ein einhalb Stunden mussten wir zum Flughafen nach Seattle fahren. „Warum so genervt, mein Engel?“, fragte er zurück. „Ach, ich weiß nicht. An solchen Tagen bin ich doch immer ein wenig sensibel“, antwortete ich. „Aber das musst du doch nicht. Wenn etwas schief gehen sollte, finden wir doch immer einen Ausweg.“ „Da hast du auch wieder Recht. Darf ich jetzt zu Ende packen?“ „Ja, aber nur wenn ich meinen Belohnungskuss bekomm!“, flüsterte er verführerisch an meinem Ohr. Dem konnte ich nicht widerstehen und so drehte ich mich um und gab ihm einen Kuss. Dann entzog ich mich seinen Armen, als er für einen kurzen Moment unaufmerksam war und lief ins Bad. Dort holte ich zwei große Handtücher und drei kleinere. Mit denen ging ich wieder zurück in Nessies Zimmer und packte ihren Koffer im Eiltempo fertig. Kurze Zeit später packten wir alles ins Auto und fuhren nach Seattle zum Flughafen. Nessie und Jake saßen auf den Rücksitzen und unterhielten sich über Esmes Insel. Nachdem ich ihnen einige Zeit zugehört hatte drifteten meine Gedanken auch mal wieder zur Insel und zu unseren Flitterwochen. Meine Hände hatte ich in meinen Schoß gelegt und schaute aus dem Fenster. Ganz in Gedanken versunken merkte ich nicht, dass mein Schild meine Gedanken frei gab. Erst als Edward seine Hand auf meine legte und sie leicht drückte kam ich wieder in die Gegenwart zurück. Ich drehte den Kopf und sah Edward an. Dieser sah mich mit einem Lächeln an. „Was ist denn?“, fragte ich. „Ach weißt du, es ist einfach schön deine Erinnerungen mit anzusehen. Außerdem finde ich es toll unsere Flitterwochen aus deiner Sicht zu sehen“, antwortete er. Ich dachte an die Nacht, in der ich das schwarze, kurze Etwas anhatte, das Alice mir eingepackt hatte. Sofort senkte ich meinen Blick und schob mein Schild bewusst wieder über meine Gedanken. „Weißt du was? Ich fände es auch toll unsere Flitterwochen mal aus deiner Sicht zu sehen.“ „Das können wir machen. Heute Abend zeig ich sie dir!“, meinte er. Ich war überrascht und fragte: Wie willst du das denn machen?“ „Lass dich überraschen!“, antwortete er nur grinsend und konzentrierte sich für die weitere Fahrt auf die Straße, obwohl ich wusste, dass er das nur machte, um meinen Fragen auszuweichen.

Am Flughafen angekommen suchten wir uns einen guten Parkplatz und nahmen die Koffer aus dem Kofferraum. Nachdem wir die Koffer abgegeben und eingecheckt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Zoll. Wir hatten noch genug Zeit, also setzten wir uns noch in die Wartehalle vorm Zoll. Kurze Zeit später liefen zwei bekannte Gesichter an uns vorbei, doch ich merkte es erst als Edward mich anstupste und auf die Beiden zeigte. Es waren Angela und Ben. Ich war überrascht die Beiden zu sehen und rief ihnen ein „Hey ihr Zwei! Was macht ihr denn hier?“ zu. Angela drehte sich mit überraschtem Gesicht um und antwortete lächelnd, als sie uns entdeckte: „Hey ihr. Wir sind auf dem Weg nach Rio. Wir wollen dort die Sonnen genießen und uns die Stadt anschauen“, erzählte sie weiter, als wir näher kamen. „Das was ihr damals erzählt habt hat uns gefallen und so kamen wir auf die Idee nach Rio zu fliegen. Aber leider haben wir es erst jetzt geschafft. Und was macht ihr hier?“ „Die zwei hier“, sagte ich und zeigte auf Nessie und Jake „Sind auf dem Weg zu Esmes Insel. Und müssen einen Zwischenstopp in Rio machen. Also derselbe Flug.“ „Wollt ihr zwei nicht schon mal vorgehen?“, fragte nun Edward an Nessie und Jake gewandt. „Klar, machen wir“, antwortete unsere Tochter begeistert und ging mit Jacob vor. „Könntet ihr uns einen Gefallen tun?“, fragte mein Mann Ben und Angela. „Klar, welchen denn?“ „Könntet ihr auf dem Flug ein Auge auf Nessie und Jacob haben?“ „Edward! Wa…“ „Bella ich erzähl es dir später!“ „Natürlich, können wir machen. Welche Plätze haben sie denn?“, fragte Ben der den vielsagenden Blick verstand. Angela und ich sahen uns nur ungläubig an. Platz 35 und 36. Und ihr?“, antwortete Nessies Vater. „Was für ein Zufall. Wir haben Platz 33 und 34. Genau neben dran, auf der anderen des Ganges.“ Dann wurde der Flug nach Rio ausgerufen. Wir verabschiedeten uns von unseren Freunden und suchten unsere Tochter. Wir fanden sie vor einer Tafel mit allen Flügen, die in der nächsten Zeit starten würden. Wir erklärten ihnen wie es jetzt weiter ging und sagten ihnen, dass sie sich an Angela und Ben halten können. Dann verabschiedeten wir uns von beiden und warteten, bis sie durch den Zoll durch waren.

4.1.15 15:17

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